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Vorfall auch in St. Laurentius

Sachschaden höher als Beute: Unbekannte brechen Opferstock in Gaggenauer Stadtkirche auf

Unbekannte haben den Opferstock in der Gaggenauer Stadtkirche aufgebrochen. Dabei war der Sachschaden höher als die Beute.

Das Bild zeigt Aufbruchspuren an dem Metallbehälter
Das Bild zeigt Aufbruchspuren an dem Metallbehälter. Foto: Monika Rieger/SE Gaggenau

Erneut ist in einem Gotteshaus der katholischen Seelsorgeeinheit Gaggenau ein Opferstock aufgebrochen worden: Am Sonntagnachmittag, mutmaßlich zwischen 12.45 und 17.45 Uhr, haben Unbekannte einen Opferstock in der Stadtkirche St. Josef beschädigt. Der aus Metall bestehende Behälter ist beim Versuch, diesen gewaltsam zu öffnen, beschädigt worden.

Zuvor war am Wochenende in der Kirche St. Laurentius der Münzbehälter des Opferstocks in der Marienkapelle entwendet worden. Als Tatzeitraum gilt hier Freitag, 9 Uhr, bis Samstag, 13.20 Uhr. In Bad Rotenfels entstand dadurch Sachschaden von rund 400 Euro.

Beute in Gaggenauer Stadtkirche dürfte gegen Null gehen

Während in St. Laurentius der erbeutete Geldbetrag äußerst gering gewesen sein dürfte, könnte die Beute in St. Josef sogar gegen Null gehen: „Wer sich auskennt, der weiß, dass da nicht viel zu holen ist. Die Behälter werden regelmäßig geleert“, gibt Pfarrer Tobias Merz zu bedenken. Darüber hinaus lehrt die Erfahrung, dass in der Regel nur geringe Münzbeträge in den Opferstöcken landen.

Möglicherweise aus Enttäuschung über den nicht lohnenswerten Aufbruch haben der oder die Täter in St. Josef ein weiteres Behältnis in der Innenwand im Eingangsbereich versucht zu öffnen. Dieses Ansinnen scheiterte, aber es entstand auch hier Sachschaden. Der Sachschaden in St. Josef wird auf insgesamt rund 200 Euro beziffert.

Die Kirche St. Josef war während des Tatzeitraums unverschlossen. Pfarrer Merz kann sich nicht erinnern, dass es in beiden Kirchen schon einmal zu solchen Vorfällen gekommen sei.

Polizei sucht Zeugen

Wer Hinweise zu den Aufbrüchen geben kann, möge unter Telefon (0 72 25) 9 88 70 an die Polizei in Gaggenau wenden. Wer verdächtige Wahrnehmungen in Kirchen oder in deren Umfeld macht, sollte sich umgehend unter dem Notruf 110 bei der Polizei melden, rät das Polizeipräsidium Offenburg.

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