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Eisige Zeiten nehmen ab

Murmeltiertag am 2. Februar: Von kuriosen Bräuchen und kürzeren Wintern

Jahr um Jahr wiederholt sich in den USA am 2. Februar ein kurioses Spektakel rund um das Ende des Winters. Das hat inzwischen einen bitteren Beigeschmack, denn auch in der Region spürt man: Die Winter werden immer kürzer, das Klima wandelt sich.

Früher war mehr Niederschlag: Die Winter 1970 und 1971 waren recht kalt und schneereich in der Ortenau, wie hier zwischen Gamshurst und Maiwaldsiedlung. Die Ortsverwaltung Gamshurst beauftragte damals Bauern, mit ihren Zugtieren und einem fünf Meter breiten hölzernen Schneepflug die wichtigsten Wege wieder befahrbar zu machen. Foto: Klaus Schuh

Wann kommt der Frühling? Das soll in den USA seit gut 100 Jahren ein pelziges Tierchen vorhersagen: An diesem Dienstag, 2. Februar, ist Murmeltiertag. Sieht Murmeltier „Phil“ an diesem Tag seinen Schatten, scheint also die Sonne, dann soll der Winter noch sechs Wochen andauern; umgekehrt bedeutet „kein Schatten“ einen früheren Frühling.

„Phil“ hatte dabei seither nicht allzu oft recht – ein anderes Phänomen ist da vermutlich näher an der Wahrheit: Die Jahreszeiten verschieben sich, und das ist auch in der Region spürbar.

„Von solchen Wetterregeln halte ich nichts“, sagt Karlheinz Urban, der seit 1972 ehrenamtlicher Wetterbeobachter ist: „Das ist wie würfeln. Mal treffen sie zu, beim nächsten Mal wieder nicht.“ Genauso sieht das auch der Wetterbeobachter Edmund Schindler aus Fautenbach: „Bauernregeln“ könnten allenfalls eine Tendenz anzeigen.

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