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Chemiekeule am Oberacherner Bienenbuckel

Winzer in Oberachern spritzt Glyphosat und bereut es

Glyphosat ist noch erlaubt: Am Oberacherner Bienenbuckel nutzte ein Winzer die chemische Keule. Hinterher sah es aus wie eine Steppenlandschaft. Doch was steckt dahinter?

Schweres Gerät: Dieses Areal am Oberacherner Bienenbuckel lässt der Winzer Stephan Männle neu modellieren. Danach wird die Fläche mit Scheurebe bestockt. Zwei Tage lang waren Planierraupe und Bagger unterwegs. Foto: Foto: Michaela Bross

Es war für einen Leser des Acher- und Bühler Boten, der südlichsten Bezirksausgabe der BNN, ein Schockerlebnis: Am Bienenbuckel, dem Oberacherner Hausberg, sah ein ganzes Grundstück aus wie die Savanne nach monatelanger Trockenheit. Der Bewuchs einer ganzen Parzelle einfach weg gespritzt - mit Glyphosat? Mit Glyphosat. Dürfen darf er noch, der Winzer, sagt Arno Zürcher, der Leiter des Landwirtschaftsamts des Ortenaukreises. Erst ab 2024 soll dann im Zuge der im Februar vom Bundeskabinett beschlossenen, neuen Pflanzenschutz-Verordnung, diese chemische Keule im Prinzip verboten sein.

Neue Terrassen mit Scheureben

Der Winzer, der mit seiner Spritz-Aktion für diese Schockwirkung sorgte, hadert inzwischen mit seinem Handeln. „Im Nachhinein bereue ich die Entscheidung etwas, denn ich will ja langfristig weg vom Glyphosat“, so Stephan Männle auf Anfrage der Redaktion.

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