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Corona-Fallzahlen steigen

Corona-Fälle im Elsass - Politik warnt vor Grenzschließung

Drei Monate lang war im Frühjahr die Grenze zu Frankreich dicht. Wie das geschah und welche Folgen es hatte, das hat Verletzungen hinterlassen. Jetzt warnen deutsche und französische Politiker gemeinsam vor einer Wiederholung der Fehler.

Umfassende Grenzkontrollen und massive Vorbehalte: Die Grenzschließung in diesem Frühjahr hat tiefe Verletzungen hinterlassen. Regionalpolitiker warnen vor einer Wiederholung der Fahler aus dem März. Foto: Uli Deck / dpa

Mit tiefer Sorge verfolgen Kommunalpolitiker auf beiden Rheinseiten die wachsenden Corona-Infektionszahlen vor allem im Großraum Straßburg. Noch ist der Schock der Grenzschließungen in diesem Frühjahr nicht verwunden, da drohen bereits die nächsten Einschränkungen. Steigen die Infektionszahlen im Elsass weiter, so könnte es wieder zum Risikogebiet erklärt werden. Das hätte erneut weitreichenden Folgen für den Grenzverkehr, der mehr und mehr zur Lebensader vor allem für die Betriebe im Hanauerland geworden ist. Kommunal- und Regionalpolitiker fordern nun in einer gemeinsamen Erklärung, dass sich so etwas nicht wiederholen dürfe.

Vor alle die mangelnde Abstimmung der ersten Grenzschließung durch die Bundespolizei am 16. März mit dem Elsass wurde in der Region als verstörend wahrgenommen. Die folgende Ausgrenzung französischen Staatsbürger, die zum Arbeiten nach Deutschland kommen, hier aber nicht einkaufen durften, tat ein Übriges.

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