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Auto hinter Brennholz gefunden

Gemeinde Oberwolfach findet Ente und versteigert sie – einstige Besitzerin will Erlös

Eine kuriose Geschichte hat ein kurioses Nachspiel. Knapp 25000 Euro hatte die Aufsehen erregende Versteigerung einer Ente vor drei Jahren der Gemeinde Oberwolfach eingebracht. Die Stadt hatte das Auto damals auf einem aufgekauften Grundstück gefunden. Dessen ehemalige Besitzerin ist nun der Ansicht: Das Auto sei damals nicht mitverkauft worden.

Ente Oberwolfach Foto: Löhnig

Eine kuriose Geschichte hat ein kurioses Nachspiel. Knapp 25000 Euro hatte die Aufsehen erregende Versteigerung einer Ente vor drei Jahren der Gemeinde Oberwolfach eingebracht. Die Stadt hatte das  Auto damals auf einem aufgekauften Grundstück gefunden. Dessen ehemalige Besitzerin ist nun der Ansicht: Das Auto sei damals nicht mitverkauft worden.

Die vierte Zivilkammer des Landgerichts Offenburg verhandelt die Klage einer Frau  gegen die Gemeinde Oberwolfach wegen der in Vergessenheit geratenen Ente, eines roten Autos vom Typ Citroen 2 CV.

Im Juni 2017 hatte die Gemeinde Oberwolfach von einer Privatperson mehrere  Grundstücke, wobei sich auf einem der Grundstücke ein Holzlager befand. Als die  Gemeinde das Holz räumte, machte sie einen überraschenden Fund.

Wurde das Auto mitverkauft - oder nicht?

Hinter  den Holzstapeln verbarg sich der praktisch neuwertige Oldtimer, und der ist in diesen Tagen gesucht. So kam es auch, die Gemeinden erzielte einen Erlös von 24.500 Euro und damit ein Vielfaches des Neupreises von dereinst weniger als 10.000 D-Mark.

Nunmehr möchte die frühere  Grundstückseigentümerin diesen Erlös ausbezahlt erhalten. Sie ist der  Auffassung, das jahrelang verborgene und in Vergessenheit geratene Fahrzeug  sei nicht mitverkauft worden.

Die Gemeinde stellt sich demgegenüber auf den  Standpunkt, mit dem Holzlager sei alles verkauft worden, was sich darin befand,  somit auch die „Ente“. Darüber hinaus sei unklar, ob die frühere  Grundstückseigentümerin überhaupt jemals Eigentümerin des Fahrzeugs  gewesen sei.

Die mündliche Verhandlung findet am Mittwoch,   11. März, um 9 Uhr  im Landgerichtsgebäude in Offenburg statt (Eingang Moltkestraße). Die  Verhandlung ist öffentlich.

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