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Zwei Schüsse verletzten CDU-Politiker vor 30 Jahren

Erinnerungen an das Schäuble-Attentat in Oppenau: Der schwerste Kampf seines Lebens

Es war ein Wahlkampfauftritt wie jeder andere. Vor 30 Jahren sprach Innenminister Wolfgang Schäuble in der Oppenauer Brauerei-Gaststätte Bruder. Zwei Schüsse eines Mannes verletzten ihn lebensgefährlich.

Im Rollstuhl vor der Kamera: Wolfgang Schäuble in der Rehabilitationsklinik Langensteinbach wenige Wochen nach dem Anschlag. Rechts steht Professor Jürgen Harms. Foto: Norbert Försterling / dpa

80 Minuten hatte Wolfgang Schäuble geredet, über die Einheit, den Umgang mit Stasi-Mitarbeitern, die Regierung Kohl, den Streit um eine Erhöhung der Benzinsteuer um 50 Pfennig. Ein Abend wie viele, diesmal im Gasthaus „Bruder“ in Oppenau, am 12. Oktober 1990. Er endet tragisch, verändert ein Leben für immer und, man darf es annehmen, berührt auch die Wege, die die deutsche Politik in den nächsten Jahrzehnten nehmen sollte.

Ein Mann lauert Schäuble am Ausgang des Saals auf, zieht einen Revolver, schießt drei Mal. Zwei Kugeln treffen den damals 48 Jahre alten Innenminister und Offenburger Bundestagsabgeordneten, die letzte streift Personenschützer Klaus-Dieter Michalsky (28), der sich zwischen Schäuble und den Attentäter wirft. Das Projektil aus dem Smith & Wesson-Colt verletzt den Mann nur leicht, doch Schäuble schwebt in Lebensgefahr. Eine Kugel ist in seinem Rückgrat stecken geblieben, die andere traf das Gesicht..

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