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Offenburg, Lahr, Oberkirch und Haslach

Es bleiben vier Kreisimpfzentren im Ortenaukreis

Im Ortenaukreis: Reduzierte Kapazitäten bei nahezu gleichen Öffnungszeiten 

Ein Jugendlicher wird gegen das Coronavirus geimpft. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der Ortenaukreis wird auch über den 31. Januar 2022 hinaus vier stationäre Kreisimpfzentren in Offenburg, Lahr, Oberkirch und Haslach betreiben. Diese sollen vorläufig bis zum 31. März 2022 geöffnet haben, teilte das Landratsamt. Als Reaktion auf die aktuell sinkende Nachfrage wird der Betrieb mit verringerter Kapazität bei nahezu gleichen Öffnungszeiten weitergeführt.

Ursprünglich war die Finanzierung der Kreisimpfzentren durch das Sozialministerium bis zum 31. Januar 2022 zugesagt. Nun hat das Sozialministerium angekündigt, dass der Betrieb der Kreisimpfangebote in reduzierter Form weitergeführt werden soll.

„Das ist eine gute Nachricht, denn unsere Impfoffensive ist erfolgreich. Wir konnten der Nachfrage im Ortenaukreis gerecht werden und haben in den vergangenen vier Wochen seit der Eröffnung der KIZ am 17. Dezember über 37.000 Impfungen durchgeführt. Hinzu kommen noch mehr als 20.000 Impfungen durch die Mobilen Impfteams“, informiert Dezernentin Diana Kohlmann, Projektleiterin Impfen im Ortenaukreis.

Auf 30.000 Einwohner kommt eine Impfeinheit

In einer Videokonferenz mit Sozialminister Manfred Lucha am Donnerstag hat das Land deutlich gemacht, dass die Impfoffensive des Landes im laufenden Jahr weiterhin auf kommunale Strukturen baut und daher auf den Betrieb von Impfeinrichtungen durch die Landkreise setzt.

Dabei wird jedem Landkreis einwohnerzahlscharf eine entsprechende Impfkapazität zugeschlagen, auf 30.000 Einwohner erfolgt die Zuweisung einer Impfeinheit. Eine Impfeinheit besteht entweder aus einem Mobilen Impfteam oder aus zwei Impfstraßen in einem Kreisimpfzentrum.

„Um im größten Landkreis Baden-Württembergs weiterhin eine leistungsfähige Impfinfrastruktur zu gewährleisten, brauchen wir neben den Mobilen Impfteams auch weiterhin die niederschwelligen Angebote in unseren Kreisimpfzentren“, betont Kohlmann.

Das dezentrale niederschwellige Angebot werde von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen und entlaste gleichzeitig die im Ortenaukreis eingesetzten Mobilen Impfteams, die sich seit Mitte Dezember letzten Jahres vermehrt auf die vulnerablen Gruppen konzentrieren können, so Kohlmann.

Kapazitäten müssen für mögliche vierte Impfung vorgehalten werden

Im Hinblick auf eine eventuell erforderliche vierte Impfung müssen die Kapazitäten der Mobilen Impfteams auch weiterhin für diese Impfungen in den Pflegeeinrichtungen vorgehalten werden. Daher habe sich der Ortenaukreis für den weiteren Betrieb der vier Kreisimpfzentren bis zum 31. März 2022 mit einer reduzierten Kapazität entschieden.

„Nach der zunächst sehr großen Nachfrage nach Impfungen im Dezember 2021, ist die Impfwilligkeit seit Beginn des Jahres rückläufig. Auf diese Situation reagieren wir und reduzieren die Anzahl der betriebenen Impfstraßen. Bewährt haben sich aber alle vier Standorte in Haslach, Lahr, Oberkirch und Offenburg. Die Anfahrtswege aus dem gesamten Ortenaukreis und auch aus den Nachbarlandkreisen sind kurz.

Deshalb wollen wir weder Standorte schließen, noch die Öffnungszeiten einschränken“, erläutert Kohlmann. „Es ist einfacher, bei einer erhöhten Nachfrage, die Kapazität zu erhöhen, als Zentren ganz zu schließen und dann wieder neu aufzubauen“, so Kohlmann weiter.

Im KIZ in Offenburg wird ab dem 1. Februar dann an sechs anstatt bisher 18 Impfstraßen in der Messe täglich geimpft werden. An den anderen Standorten werden die bisher jeweils sechs Impfstraßen auf drei reduziert. Die Öffnungszeiten werden nur an den Wochenenden von 11 bis 16 Uhr verkürzt, von Montag bis Freitag wird weiterhin zwischen 12 und 20 Uhr geimpft. Alle Informationen zum Impfen finden sich weiterhin auf der Internetseite des Ortenaukreises unter www.ortenaukreis.de/corona.

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