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Verwaltungsrat soll Weichen stellen

Zu langsam, zu kompliziert: Der Kreis will die Rechtsform des Ortenau Klinikums ändern

Mühsam und zeitraubend waren und sind die Diskussionen um die Zukunft des Ortenau Klinikums. Das Modell des Eigenbetriebs hat in einem Unternehmen mit 6.000 Mitarbeitern ausgedient, findet der Kreis, der das größte kommunale Klinikum im Land hat.

Das Ende des Eigenbetriebs: Der Ortenaukreis will sein Klinikum mit rund 6.000 Mitarbeitern in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umwandeln. Die ersten Weichen dafür sind seit dieser Woche gestellt. (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Der Ortenaukreis will seine Kliniken vom Eigenbetrieb in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umwandeln. Die Weichen hat der Krankenhausausschuss des Kreistags in nichtöffentlicher Sitzung gestellt.

Falls die Pläne umgesetzt werden, würde der unmittelbare Einfluss des Kreistags auf das Klinikum eingeschränkt. Vor allem aber würden alle wichtigen Entscheidungen – sieht man einmal von Strukturfragen ab – abseits der Öffentlichkeit in einem Verwaltungsrat getroffen, den der Kreistag stellt und in dem auch der Landrat ein gewichtiges Wort mitreden kann.

Am Dienstag stimmten 16 Kreisräte im Ausschuss dafür, die Pläne weiter zu verfolgen, drei dagegen. Gleichzeitig sollen die medizinischen Versorgungszentren des Kreises, denen nach Umsetzung der Agenda 2030 wichtige strukturelle Aufgaben bei der Gesundheitsversorgung zufallen werden, in ähnlicher Weise organisiert werden.

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