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Von den Straßenlaternen grüßt die Männerriege

Bei der Landtagswahl treten in Rastatt keine Frauen in der ersten Reihe an

Thomas, Alexander, Jonas, Volker und Patrick: Die Vornamen der Kandidaten der großen Parteien für die Landtagswahl in Rastatt sprechen eine klare, männliche Sprache. Keine einzige Frau geht an vorderster Front ins Rennen um einen Platz im Landtag. Die Parteien führen dafür unterschiedliche Gründe ins Feld.

Sichtbare Schieflage: Die Wahlplakate der Parteien machen die männliche Dominanz für jeden sichtbar. Foto: Hans-Jürgen Collet

Seit knapp zwei Wochen buhlen die Parteien mit Plakaten um Stimmen für die Landtagswahl am 14. März. Im Raum Rastatt lächeln den Passanten fast nur Männer von Stellwänden und Straßenlaternen entgegen. CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann ist als einzige Frau häufig im Stadtbild zu sehen.

Vor Ort haben die Kreisverbände der Parteien, die bereits im Landtag vertreten sind und realistischerweise das Rennen um den Wahlkreis Rastatt unter sich ausmachen werden, eine reine Männerriege zusammengestellt.

Thomas Hentschel (Grüne), Alexander Becker (CDU), Jonas Weber (SPD), Volker Kek (AfD) und Patrick Wilczek (FDP) liegen in politischen Fragen teilweise weit auseinander, sie eint aber ihr Geschlecht. Lediglich die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative und die Basisdemokratische Partei Deutschland gehen im Wahlkreis mit Frauen an der Spitze ins Rennen.

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