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Einsatz des Durmersheimer Bauhofes ist umstritten

Säcke mit Laub sorgen in Durmersheim für Unmut

Das auf Gehwegen anfallende Herbstlaub wird in Durmersheim teilweise von Bürgern in Plastiksäcke gesteckt und an den Straßenrand gestellt - in der Hoffnung, dass es der Bauhof abholt. Das soll sich jetzt ändern. Möglicherweise soll es geregelte Abholtage und spezielle Säcke geben.

Alltag im Herbst: Der Laubanfall nicht nur auf den Gehwegen beschäftigt auch den Durmersheimer Bauhof, der oft die von Bürgern gesammelten Blätter abholen muss. Foto: Hans-Jürgen Collet

In dieser Jahreszeit wird das Problem wieder akut: Wohin mit dem Herbstlaub, das von den Bäumen fällt und beseitigt werden muss? Ortsbaumeister Hans-Martin Braun zeigte in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses auf, mit welchen Schwierigkeiten das Thema in Durmersheim verbunden ist. So werde etwa das anfallende Laub im Bereich der Gehwege zwar von den Bürgern eingesammelt, teilweise aber in Säcken an den Straßenrand gestellt und gleichsam inoffiziell durch den Bauhof abgeholt.

Allerdings: Mitunter stehen die Säcke mit Laub und anderen Gartenabfällen allzu lange am Wegesrand. Eine Lösung des Problems könnte nach Ansicht von Braun darin bestehen, dass die Abholaktion des Bauhofes auf eine offizielle Schiene gestellt wird - allerdings nur für den Laubanfall im Herbst. Die entsprechenden Zeiträume könnten durch die Gemeindeverwaltung rechtzeitig bekannt gegeben werden. Denkbar wäre, so Braun, dass interessierte Bürger Jutesäcke statt Plastik an den Straßenrand stellen. Ein ähnliches Modell verfolgt die Stadt Karlsruhe, die 25 Cent pro Jutesack verlangt. Gegebenenfalls könnten Interessenten die Jutesäcke bei der Gemeinde abholen.

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