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Weitere Kinder in Quarantäne

Schülerin in Durmersheim positiv auf Coronavirus getestet

In Durmersheim ist eine Schülerin der Hardtschule positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Mädchen und zwölf weitere Kinder, die direkt mit ihm in Kontakt standen, befinden sich seit dem 24. Juni in Quarantäne, heißt es aus dem Landratsamt.

Eine Schülerin der Hardtschule ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwölf weitere Kinder befinden sich in Quarantäne. Foto: Heck

In Durmersheim ist eine Achtklässlerin der Hardtschule positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Mädchen und zwölf weitere Kinder, die direkt mit ihm in Kontakt standen, befinden sich seit vergangenen Mittwoch, 24. Juni, in Quarantäne, heißt es auf BNN-Nachfrage aus dem Landratsamt Rastatt.

Die Grundschule ist nach Angaben des Schulleites Volker Arntznicht betroffen.

Schulleiter schätzt Infektionsrisiko gering ein

Arntz schätzt das Risiko einer Ansteckung anderer Schüler ohnehin eher gering ein. "Die Hygieneregeln wurden zuverlässig eingehalten", sagt er. Die Schüler hätten auf ausreichend Abstand geachtet und durchgehend ihre Masken getragen.

Zudem wurde laut Arntz permanent gelüftet und desinfiziert. "Mir ist Stand jetzt kein weiteres Infektionsgeschehen bekannt", meint der Schulleiter.

Mutter und Tochter sind mit Coronavirus infiziert

„Es handelt sich um eine Familie in Durmersheim, bei der die Mutter und die Tochter positiv auf das Virus getestet wurden“, bestätigt Andreas Augustin, Bürgermeister in Durmersheim.

Der Sohn, der die Friedrichschule besucht, sei aus der Schule genommen und ebenfalls getestet worden. Dieser Test ist laut Augustin negativ ausgefallen. Der Unterricht in der Friedrichschule hat demnach wieder den Regelbetrieb aufgenommen.

Immer nur die Hälfte einer Klasse im Präsenzunterricht

In der Hardtschule ist immer nur die Hälfte einer Klasse im Präsenzunterricht, die andere wird daheim via Homeschooling unterrichtet. "Wir haben die Kinder der Präsenzgruppen in der Sekundarstufe vergangene Woche sicherheitshalber gebeten, ebenfalls Zuhause zu bleiben", erklärt Arntz.

Diese Woche sei niemand anwesend, der irgendwie in Kontakt mit der positiv getesteten Schülerin gestanden hätte.

Einige Schüler wurden bereits negativ getestet

"Natürlich wissen wir nicht, wie sich die Kinder privat verhalten", sagt der Schulleiter. Deshalb seien gleich am Donnerstag alle Kinder der Sekundarstufe gefragt worden, wer sich mit der betroffenen Achtklässlerin privat getroffen hatte.

Die Liste hat der Schulleiter umgehend ans Gesundheitsamt geschickt, das dann die betroffenen Personen unter Quarantäne stellte.

Einige Schüler, die Kontakt mit der betroffenen Achtklässlerin hatten, haben sich bereits testen lassen. "Die Tests sind alle negativ", sagt Arntz. Wer in Quarantäne bleibt und wer wieder in die Schule darf, entscheidet allerdings das Gesundheitsamt, betont der Schulleiter.

„Es ist wichtig zu verstehen, dass die Corona-Pandemie noch nicht vorbei ist“, betont Augustin. Die allgemeine Akzeptanz an den Corona-Maßnahmen gehe zurück, beobachtet der Bürgermeister, das könne sich fatal auswirken.

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