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Bedenken wegen Datenschutz

Absage an Microsoft: Schopper setzt Bildungsplattform neu auf

Das Kultusministerium will auf „Office 365“ verzichten. Die geplante landesweite Lösung verzögert sich daher weiter. Doch was bedeutet das für mehr als 1.000 Schulen, die „Teams“ und verwandte Programme schon nutzen?

Die Landesregierung um Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) verzichtet auf den Einsatz des Softwarepakets „Microsoft Office 365“ im Rahmen einer geplanten digitalen Bildungsplattform. Foto: Bernd Weissbrod picture alliance/dpa

Kehrtwende im Kultusministerium: Nach monatelanger Kritik von Datenschützern und anhaltendem Widerstand verschiedener Verbände hat die Landesregierung von Baden-Württemberg angekündigt, auf den Einsatz des Softwarepakets „Microsoft Office 365“ im Rahmen einer geplanten digitalen Bildungsplattform für alle Schulen im Land zu verzichten.

Das geht aus einem Donnerstagvormittag verschickten Schreiben der neuen Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) an alle Schulen im Land hervor, das den BNN vorliegt.

Mit der Entscheidung gegen die weltweit verbreitete US-Software folgt Schopper einer Empfehlung des Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) Stefan Brink. In der Auswertung eines Pilotprojekts zu dem Programm an Schulen hatte Brink im April geraten, von der Nutzung der Produkte im Schulbereich abzusehen, unter anderem weil es rechtlich bedenkliche Datenströme gebe.

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