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Unsichere Medizintechnik

Hackerattacken auf Medizingeräte: KIT-Experte befürchtet neue Art von Cyber-Kriminalität

Ein Forschungsprojekt zeigt: Hackerattacken auf lebenswichtige Medizingeräte sind möglich. Experten haben bei Stichprobentests mehr als 150 Sicherheitslücken in Herzschrittmachern, Insulinpumpen und anderer Technik nachgewiesen.

Lebenswichtig, sensibel und vielleicht unsicher: In einer Sicherheitsstudie wurde nachgewiesen, dass manche Herzschrittmacher, die mit externen Geräten verbunden sind, angegriffen und manipuliert werden könnten. Foto: imago images/imagebroker

Ein Herzschrittmacher, bei dem der elektrische Impuls plötzlich ausbleibt. Eine Insulinpumpe, die dem Körper die falsche Dosis verabreicht. Ein Beatmungsgerät am Bett eines Patienten, das sich abschaltet und sich nicht wieder starten lässt. Fehler wie diese passieren eher selten – doch wenn sie auftreten, sind Menschenleben in akuter Gefahr.

Umso beunruhigender ist die Vorstellung, dass unberechtigte Personen die intelligenten und oftmals vernetzten medizinischen Geräte unter ihre Kontrolle bringen könnten, um den von ihnen abhängigen Menschen zu schaden, die Opfer zu erpressen oder Panik zu verbreiten.

Diese Gefahr ist mittlerweile so real, dass sie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als wichtigste Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes beschäftigt.

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