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Kritik der Opposition

Grün-Schwarz vermehrt Zahl der Staatssekretäre - und schickt Spitzenbeamten in Frühpension

Grün-Schwarz vermehrt die Zahl der Staatssekretäre, beruft einen erst abgeschafften Beauftragten wieder – und schickt nun einen 53-jährigen Spitzenbeamten in Frühpension. Was ist da los?

Wird von der Opposition kritisiert: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat einen 53-jährigen Spitzenbeamten in den Ruhestand geschickt. Foto: Bernd Weissbrod picture alliance/dpa

Die Vermehrung der Zahl der Staatssekretäre von vier in seiner ersten Amtszeit (2011-2016) über acht in seiner zweiten (2016-2021) auf nunmehr 14 in seiner dritten weiß Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wortreich gegen Kritik zu verteidigen.

Wir machen die Politik des Gehörtwerdens. Das bedeutet einen hohen Kommunikationsaufwand“, begründete der 73-Jährige kurz nach seiner Vereidigung Mitte Mai im BNN-Interview den Aufwuchs des Spitzenpersonals in Zeiten von Rekordschulden.

„Es gibt eine Verpapstung der Politik: Die Leute wollen den Papst sehen, nicht den Bischof. Und, auf die Politik bezogen, keinen Beamten, der ihnen mangels Prokura keine verbindliche Ansage machen kann. Deshalb gibt es die Staatssekretäre. Das sind auch Investitionen in die Demokratie. Ohne sie gäbe es viel mehr Verdruss. Das käme uns viel teurer zu stehen.“

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