Skip to main content

Erschwerte Bedingungen

Liebe muss in Corona-Zeiten Grenzen überwinden: Was Paare aus dem Südwesten erlebt haben

„Liebe überwindet Grenzen“ - das sagt sich so leicht. In der Corona-Pandemie war das für viele Liebespaare mit Fernbeziehungen bittere Realität. Viele mussten feststellen, dass Liebe allein zur Überwindung von Landesgrenzen nicht reicht.

Im September konnten sich Laura und Yuan für zwei Wochen in Deutschland treffen. Sie nutzten die Zeit für einen kurzen Urlaub in Rothenburg ob der Tauber. Foto: Laura Renz

Clara aus Tübingen und Walter, der in den USA lebt, wollen im Januar heiraten. Vielleicht. Die Euphorie hält sich bei beiden in Grenzen. Statt eines romantischen Antrags gab es ein sachliches Gespräch. Eine Heirat wäre eben sinnvoll und würde viele Dinge leichter machen. Denn die Fernbeziehung, die zwei Jahre lang gut funktionierte, wird wegen der Corona-Krise zur Belastungsprobe für das Paar.

Die 26-jährige Clara studiert in Tübingen Medizin. In den Semesterferien besuchte sie Walter meist für mehrere Monate in den Vereinigten Staaten. Auch im März 2020 waren die Flüge bereits gebucht.

Dann kam der Beschluss von Präsident Trump, dass Touristen aus dem Schengenbereich nicht mehr in die USA einreisen dürfen. „„Das ist kein natürlicher Druck, der jetzt aufgekommen ist“, sagt Clara. „Wir haben bemerkt, dass das so nicht tragbar ist.“ Inzwischen stellen Clara und ihr 28-jähriger Freund das komplette Konstrukt ihrer Beziehung in Frage.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang