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Plutoniumhaltige Flüssigkeit geklaut

Mörderische Absichten oder Dummheit: Karlsruher Plutonium-Dieb macht 2001 Schlagzeilen

Ein fast unglaublicher Diebstahl: Ein Arbeiter stiehlt ein Röhrchen mit plutoniumhaltiger Flüssigkeit und schmuggelt sie an den Sicherheitsschleusen vorbei. Der Fall hat juristische und politische Nachspiele.

Später Warnhinweis: Dieser Radiokativ-Aufkleber prangt auf einem Auto, das im Juli 2001 vor der medizinischen Abteilung des Forschungszentrums Karlsruhe abgestellt ist. Foto: Uli_Deck/dpa

Stecken internationale Terroristen und Waffenschmuggler dahinter? Ist vor allem unglaubliche Dummheit im Spiel? Oder geht es um einen mörderischen Plan im privaten Umfeld?

Die Spekulationen schlagen hohe Wellen, nachdem im Juli 2001 die Machenschaften des sogenannten „Plutonium-Diebs“ von Karlsruhe bekannt werden: Ein 47-jähriger Arbeiter einer Fremdfirma hat ein Röhrchen mit plutoniumhaltiger Flüssigkeit aus der stillgelegten Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) gestohlen.

Auch radioaktiv verseuchte Putzlappen hat er an den Sicherheitsschleusen vorbei aus der Anlage im ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe mitgenommen. Er verstrahlt sich selbst und zwei Angehörige.

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