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Schüler zurück im Unterricht

Schulstart nach den Pfingstferien bringt vielerorts in Baden-Württemberg direkt Klausurstress

Sinkende Inzidenzen ermöglichen Schulen eine weitgehende Rückkehr zum Präsenzbetrieb. Die neue Kultusministerin Schopper findet, beim Neustart dürfe „der emotionale Aspekt“ nicht vernachlässigt werden. Doch viele Schüler stehen vor Klausurstress.

Nach den Pfingstferien kehren viele Schüler wieder in den Präsenzunterricht zurück. Der ist bei einigen durchgetaktet mit Klausuren. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Montag: Ethik, Mittwoch: Englisch, Freitag: Biologie. Die Rückkehr an ihre Schule nach einem halben Jahr Fernunterricht beginnt für Diana Nezamabadi (16) mit drei Klausuren in der ersten Woche. In der zweiten Woche nach den Pfingstferien stehen Arbeiten in Geschichte und Physik an, in der dritten Spanisch, Chemie und Informatik.

„Alles muss nachgeholt werden“, sagt die Elftklässlerin der Friedrich-List-Schule in Ulm. „Wir waren natürlich geschockt, als wir diesen Plan bekommen haben“, sagt Nezamabadi über sich und ihre Mitschüler. Aber von Lehrer-Seite habe es geheißen: Wir brauchen Noten.

In Baden-Württemberg enden mit dieser Woche nicht nur die Pfingstferien, sondern für viele Kinder und Jugendliche teils lange Zeiten schulischer Abstinenz. Sinkende Sieben-Tage-Inzidenzen in etlichen Kreisen ermöglichen Öffnungen und die Rückkehr aus Fern- und Wechselunterricht in den Präsenzbetrieb. „Ein bisschen Normalität“, wie es Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) nennt, steht für die acht Wochen des restlichen Schuljahres in Aussicht. Und zur Normalität an Schulen gehören „Leistungsfeststellungen“.

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