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Katastrophenschutz

Warum in Deutschland bei Hochwasser seit den 90er-Jahren keine Warnsirenen mehr heulen

Seit den 90er-Jahren ist das Netz von Warnsirenen in Deutschland lückenhaft geworden. Das erschwert stark den Schutz in Katastrophenfällen. Spätestens seit dem Hochwasser vergangene Woche ist klar, dass Bund und Kommunen aufrüsten müssen.

Lücken im System: Die Sirenen gelten als ein unverzichtbares Instrument im Katastrophenschutz. Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Es ist eine einfache Frage, doch sie bringt den obersten Katastrophenschützer der Republik ins Schwitzen. Gab es eine Sirenen-Warnung für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen an den Zuflüssen des Rheins?

Armin Schuster weiß es nicht so genau. „Das werden wir noch ermitteln müssen“, sagt im „heute journal“ der hilflos wirkende Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Der frühere CDU-Abgeordnete ist erst seit neun Monaten im Amt. Er hat es übernommen nach einer blamablen Panne, die seinem Vorgänger den Job gekostet hat. Im September 2020 war der erste bundesweite Katastrophen-Warntag selbst zur mittleren Katastrophe für die Behörde geworden.

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