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Virus schädigt Organe teils dauerhaft

Vernarbte Lungen, fehlender Geschmackssinn: Ärzte beobachten Corona-Spätfolgen auch in milden Fällen

Die Mediziner warnen davor, die Corona-Spätfolgen zu unterschätzen. Das Virus schädigt viele Organe, die früheren Patienten leiden noch monatelang an Beschwerden. Manche müssen eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität in Kauf nehmen.

Das Coronavirus kann viele Organe nachhaltig schädigen. Foto: NIAID-RML/AP/dpa/Archivbild

Sie kann wieder joggen, das macht sie glücklich. „Heute war ich mit meinem Sohn 14 Kilometer lang auf einer Höhe von 2.500 Meter wandern”, schreibt Anne Ruellan aus dem Urlaub in Westfrankreich. „Wir genießen noch mehr jeden Tag.”

Im März hatte unsere Zeitung über die 52-jährige Ärztin des Städtischen Klinikums Karlsruhe berichtet, die positiv auf Corona getestet worden war. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und Sohn blieb die Palliativmedizinerin zwei Wochen lang unter häuslicher Quarantäne. Sie litt an Fieber, Geschmacksverlust und Schmerzen in Gliedern und Lymphknoten. „Natürlich habe ich Angst“, gestand damals Ruellan in einem Telefongespräch, in dem sie betroffenen BNN-Lesern mit guten Tipps half.

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