Skip to main content

DRK-Tarifstreit

Streikt bald der Rettungsdienst? Karlsruher Sanitäter machen im Tarifkampf Dampf

Das DRK Karlsruhe ist im aktuellen, bundesweiten Tarifstreit besonders aktiv. Gespannt warten insgesamt 50.000 Helfer, davon auch 550 in der Stadt und der Region, auf Mittwoch, 27. Januar 2021. Denn dann entscheidet sich in der Schlichtung, wie es weitergeht.

Ein Signal: Mit einem Leuchtfeuer protestieren DRK-Mitarbeiter vor der Rettungswache im Sandfeld in Karlsruhe-Neureut gegen Stillstand im Tarifstreit. Foto: Enis Yigitdöl

Corona-Risiken, immenser Mehraufwand, unbezahlter Bereitschaftsdienst und blockierte Prämien: Es hakt kräftig bei den Notfall- und Rettungssanitätern und den vielen weiteren professionellen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Der Tarifstreit um ihre Bezüge und Arbeitszeiten läuft bundesweit, und der DRK-Kreisverband Karlsruhe mischt dabei intensiv mit.

Das DRK Karlsruhe gehört in puncto Personalstärke und Fläche zu den großen Aktivposten. Zudem ist Oliver Meier, hauptamtlicher Notfallsanitäter aus der Oststadt und stellvertretender Betriebsratsvorsitzender beim DRK Karlsruhe, seit 2020 Mitglied der Tarifkommission.

Von Meiers rund 150.000 Kollegen bundesweit betrifft jeden dritten der laufende Tarifstreit. Entsprechend gespannt erwarten sie die Schlichtung, die am Mittwoch, 27. Januar 2021, beginnt. Auch andere Rettungsorganisationen verfolgen sie, der Tarifabschluss beim mit Abstand größten Konkurrenten DRK garantiert Sogwirkung.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang