Skip to main content

Inklusion & Gemeinschaftsschulen

„Todsünden der Schulpolitik“: Lehrerverbands-Präsident kritisiert deutsches Schulsystem

Gut gemeint, aber verhängnisvoll: Die vielen Reformen im deutschen Bildungssystem haben nach Ansicht von Heinz-Peter Meidinger großen Flurschaden angerichtet. In einer neuen Streitschrift rechnet der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes vor allem mit Ideologen und Schwärmern ab – aber auch mit politischen Größen wie Roman Herzog.

Hinweg mit G8: Ein Irrweg ist das achtjährige Turbo-Gymnasium aus Sicht des Buchautoren und Lehrerverbands-Chef Heinz-Peter Meidinger. Bei dieser Reform hat ökonomisches Denken über Bildungsideale triumphiert, kritisiert er. Foto: Armin Weigel/dpa

Bei Lehrerfunktionär Heinz-Peter Meidinger bekommt jeder eine Spitze ab: Philosoph und Bildungsrevoluzzer Richard David Precht, der ein „Katastrophenszenario beschwört“. Alt-Bundespräsident Roman Herzog (CDU), weil er mit seiner berühmten Ruckrede den „Beschleunigungswahn des G8“ mitverschuldete.

Die Hirnforschung? Zur „Wissenschaft für erzieherische Allmachtsphantasien“ sei sie geworden. Und die Bertelsmann-Stiftung, die sich regelmäßig mit neuen Studien in die Schuldebatte einschaltet, wittere nur ein „Riesengeschäft“ in einem privatisierten Schulwesen, warnt Meidinger in seinem neu erschienenen Buch „Die 10 Todsünden der Schulpolitik. Eine Streitschrift“.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang