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KSC-Serie, Teil 1

Als KSC-Spieler Michael Harforth den Hoss als Tabellenführer gehen sah

Der Anruf bei der Wetterwarte in Rheinstetten war Roland Schmider an Freitagen vor Heimspieltagen zur Routine geworden. Wenn er mit dem Zeigefinger die Drehscheibe seines Bürotelefons bediente, um die Expertisen der Meteorologen kennenzulernen, war dem Präsidenten des KSC immer „etwas kribbelig“ zumute.

Abstinenzler am Ball: Michael Harforth war schon Ende der 1970er ein echtes Talent am Ball. Seine Freizeit verbrachte er ganz anders als seine Mannschaftskollegen. Foto: Ferdi Hartung/imago images

Die Zuschauereinnahmen und die Einkünfte aus dem Merchandising hatten damals ja noch die wichtigste Bedeutung, um die Spielerprämien zu bezahlen. „Bei schlechtem Wetter blieb die Hälfte weg“, weiß Schmider noch.

Es gab eine Saison, da blieben die Zuschauer sogar bei bestem Wetter lieber daheim - anstatt die Zweitliga-Heimspiele des Tabellenführers KSC zu besuchen. Und so verdient die Saison 1977/1978 ihren besonderen Platz im an Pleiten, Pech und Pannen reichen Kuriositätenkabinett des KSC.

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