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KSC passt Budget und Kadergröße an

KSC-Profis verzichten für gesamte Saison auf Teile ihres Gehalts

Die Corona-Krise hinterlässt nicht nur Löcher in den Geldbeuteln der Karlsruher Gastronomen. Auch der Sport, allen voran der Karlsruher SC, muss Anpassungen vornehmen, um fehlende Geldflüsse auszugleichen.

Karlsruher Sportchef Oliver Kreuzer zu finanziellen Anpassungen beim KSC Foto: Tom Weller/dpa

Nun steht es fest: Die Profis des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC werden auch weiterhin nicht ihre vollen Bezüge beanspruchen.

Die ganze Mannschaft verzichtet dankenswerterweise für die gesamte Saison erneut auf zehn Prozent ihres Gehalts. Bei unseren Spielern ist die Corona-Krise nun definitiv angekommen
Sportchef Oliver Kreuzer

Rund vier Millionen weniger Einnahmen plane der finanziell angeschlagene Verein. Der Verein müsse mehr auf den eigenen Geldbeutel schauen, da die Zuschauer wegbrechen und weniger TV-Geld fließen würde, so der 54-jähriger Sportchef zur Deutschen Presse-Agentur. „Die ganze Mannschaft verzichtet dankenswerterweise für die gesamte Saison erneut auf zehn Prozent ihres Gehalts. Bei unseren Spielern ist die Corona-Krise nun definitiv angekommen”

Letzteres habe die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem Club vergangene Woche mitgeteilt. Rund drei Viertel der geplanten Mindereinnahmen beim KSC werden durch den Ausschluss der Zuschauer im Wildparkstadion verursacht. Eine weitere Million stammt aus Mindereinnahmen bei den TV-Geldern. Neben seinem Budget von rund 10 Millionen Euro will der KSC auch seine Kadergröße entsprechend der Umstände anpassen. Laut Kreuzer sehe der Plan im Moment drei Torhüter, 18 Feldspieler und fünf Nachwuchsspieler vor.

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