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AfD-Stadtrat aus Bretten

Was Bürgermeisterkandidat Andreas Laitenberger in Knittlingen vor hat

Bürgermeister für nur eine Amtszeit in Knittlingen will Andreas Laitenberger im Falle seiner Wahl nicht sein. Der AfD-Kandidat denkt langfristig. Wie will er die Stadt weiterentwickeln?

Andreas Laitenberger ist einer der Kandidaten, die für das Bürgermeisteramt in Knittlingen kandidieren. Foto: Thomas Rebel

Bürgermeister von Knittlingen zu sein, das strebt Kandidat Andreas Laitenberger aus Bretten nicht nur für eine Amtszeit an.

Am liebsten will er, sofern er bei der Bürgermeisterwahl die Mehrheit der Stimmen holt, längerfristig für die Gemeinde arbeiten, zumal er der Ansicht ist, dass nach der Pandemie ein strategisch langfristiges Denken und Handeln gefragt ist.

„Wenn man Mobilitätskonzepte angeht, dann kann man die nicht auf fünf oder zehn Jahre planen“, gibt Laitenberger gegenüber unserer Redaktion zu bedenken. Genau solche Konzepte seien aber jetzt nötig, nicht nur in Sachen Mobilität, sondern auch bezogen auf die Stadtentwicklung, in der er ebenfalls ein langfristig angelegtes Thema sieht.

Bürgermeisterkandidat will Bürger einbeziehen

Als AfD-Stadtrat in Bretten hat er bereits gesehen, wie man ein solches Vorhaben sinnvoll gestalten kann, indem man vor allem auch die Bürger mit einbezieht und sie fragt, wo genau sie die Baustellen in der Gemeinde sehen.

Er selbst habe bereits diverse Gespräche führen können und beispielsweise den Vandalismus an der Schule als eines der großen Themen herausgehört, das die Bürger derzeit beschäftige.

Bürgermeisterwahl in Knittlingen: Neuen Ansätze für den Verkehr?

Ein anderes sei die innerstädtische Verkehrsführung, so Laitenberger. Für den Weg zur Schule und zu den Kindertagesstätten brauche es daher neue Ansätze und auch hier sei eine enge Einbindung der Bürger nötig.

Auch wenn er, wie er einräumt, der jüngste Kandidat sei – Erfahrungen, die ihn für das Amt qualifizieren, bringe er dennoch mit. Laitenberger sitzt nicht nur im Gemeinderat, sondern auch im Kreisrat und im Aufsichtsrat der Regionale Kliniken Holding; zudem ist er Mitglied im Regionalverband Mittlerer Oberrhein.

Einen Bezug zu Knittlingen habe er ohnehin: nicht alleine, dass er beruflich hier viel unterwegs ist und dort auch schon „Immobilien an neue Eigentümer gebracht“ hat.

AfD-Kandidat Laitenberger „fast täglich“ in Knittlingen

Im Erholungsgebiet hat er selbst ein „Freizeitstückle“: „Da sind wir fast täglich in Knittlingen“, erzählt er. Auch deshalb fühlen er und seine Familie sich an die Stadt gebunden.

In den nächsten Tagen will Laitenberger seinen Wahlkampf intensivieren. „Jeder Haushalt wird meinen Flyer bekommen“, kündigt er an. Vor allem aber setzt er auf Haustürwahlkampf. Eines ist ihm dabei bewusst: „Dadurch, dass ich erst relativ spät in den Wahlkampf einsteige, ist das ein sportlicher Akt.“ Umso wichtiger ist es ihm, in den direkten Kontakt mit den Bürgern zu kommen und sie davon zu überzeugen, dass er der beste Kandidat für dieses Amt ist.

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