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Betrieb ab 2023 möglich

Weg für Windpark auf der Langenbrander Höhe bei Neuenbürg scheint geebnet

Geht es nach der BayWa Wind GmbH als Investor und gegebenenfalls künftigem Betreiber, könnten sich bereits im Herbst 2023 auf der Langenbrander Höhe vier Windräder drehen. 

Schon Ende kommenden Jahres könnten sich über dem Wald oberhalb von Neuenbürg-Waldrennach – hier der Blick von der Eichwaldhalle – vier Windräder drehen. Foto: Gustl Weber

Das vom Münchner Unternehmen in öffentlicher Ratssitzung vorgestellte Konzept stieß auf breite Zustimmung. Gleichzeitig erhielt die Verwaltung grünes Licht, mit der BayWa die Nutzungs- und Pachtbedingungen für Lagerflächen während des Baus wie auch für knapp zwei Hektar Gemeindewald zu führen, die im Falle eines Baus zu roden wären.

Keine Notwendigkeit für eine neue Stellungnahme in der aktuellen Anhörung der Träger öffentlicher Belange sahen Verwaltung wie auch der Stadtrat. Man befinde sich nun auf einem guten Weg, meinte Bürgermeister Horst Martin (parteilos).

Im Staatswald, Bereich Langenbrander Höhe/Hirschgarten, plant die BayWa als ersten Abschnitt vier Windkraftanlagen, drei auf der Gemarkung Neuenbürgs und eine auf Gemarkung Schömberg/Engelsbrand.

Windpark bei Neuenbürg könnte Ende 2023 in Betrieb genommen werden

Mit einem Rotordurchmesser von 149 Metern und einer Nabenhöhe von 164 Metern erreicht jedes Rad eine Gesamthöhe von 238 Metern. Der Betreiber hofft, dass Anfang 2022 die Genehmigung vorliegt und mit den Waldrodungen begonnen werden kann. Ziel ist eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende 2023.

Gleichzeitig soll bereits im Sommer 2022 die Genehmigungsphase für den zweiten Abschnitt mit weiteren drei Anlagen auf Gemarkung Schömberg/Langenbrand laufen. Dieser soll möglichst Ende 2024 in Betrieb gehen.

Langenbrander Höhe ist Konzentrations-Zone für Windenergie

Zur Vorgeschichte: Bereits Ende 2018 hatte die BayWa beim Enzkreis eine fertige Planung für einen Windpark auf Gemarkung Waldrennach/Langenbrand vorgelegt.

Auf den Antrag Neuenbürgs hin hatte das Landratsamt seine Entscheidung 2019 im Hinblick auf das laufende Verfahren des kommunalen Teilflächennutzungsplans „Windenergie“ zunächst für ein Jahr und anschließend für ein weiteres Jahr zurückgestellt.

Die Erarbeitung des Teilflächennutzungsplans für das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Neuenbürg/Engelsbrand geht zurück ins Jahr 2013 und kam mit dem BayWa-Projekt unter Druck.

Am 14. September fasste der Neuenbürger Stadtrat und am 16. September schließlich auch der Gemeinsame Verwaltungsausschuss Neuenbürg/Engelsbrand nach drei Offenlagen den Satzungsbeschluss. In Kürze wird die Rechtskraft erfolgen.

Damit schafft sich die Kommune die Möglichkeit, sogenannte Konzentrations-Zonen für Windenergieanlangen selbst auszuweisen und somit die Entscheidung über die Standorte selbst in der Hand zu behalten. Eine solche Zone ist der jetzt geplante Windparkbereich Langenbrander Höhe/Hirschgarten.

Hinzu kommen auf Neuenbürger Gemarkung mit den Waldgebieten „Heuberg“ und „Horntann“ oberhalb des Ortsteils Dennach zwei weitere Konzentrationszonen Windenergie. „Auch hier müssen wir damit rechnen, dass sich Windkraftinvestoren melden“, meint Bürgermeister Horst Martin.

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