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Fragen zur Bundestagswahl

Der Pforzheimer CDU-Kandidat Gunther Krichbaum möchte beim Ausbau der Westtangente vorankommen

Die Plakate hängen, das Rennen läuft: Die Direktkandidaten von CDU, SPD, AfD, FDP, Grünen und Linken werben für sich und ihre Parteien um Stimmen bei der Bundestagswahl. Der Pforzheimer Kurier möchte die Kandidaten näher vorstellen. Dafür haben wir ihnen einen Bogen mit jeweils denselben Fragen geschickt.

Gunther Krichbaum (CDU). Foto: Tobias Koch

Hier gibt es nun in sechs Teilen die Antworten. Als Letzter ist CDU-Kandidat Gunther Krichbaum an der Reihe.

Der Pforzheimer CDU-Kandidat Gunther Krichbaum über Angela Merkel

Die Kanzlerin hört von selbst auf. Sagen Sie vor dem Abschied etwas Nettes über Angela Merkel.

Angela Merkel hat unser Land in den letzten 16 Jahren stabil und erfolgreich geführt. Gerade im internationalen Vergleich wird deutlich, dass wir verhältnismäßig gut durch die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Migrations- sowie die Corona-Krise gekommen sind. Die Welt um uns herum ist unruhiger geworden und hier sind wir dank Angela Merkel ein Fels in der Brandung. Im Unterschied zu ihrem Vorgänger machte sie nie viel Aufhebens um ihre Person und so spricht es für sich, dass zum ersten Mal in der Geschichte ein amtierender Bundeskanzler freiwillig nicht mehr antritt.

Und etwas Kritisches.

In einem Nebengebäude des Parlaments hatten wir im Kreise weiterer Fußballbegeisterter häufiger die Gelegenheit, die Spiele der Champions League zu verfolgen und ich werde den Verdacht nicht los, dass sie im Herzen Fan des FC Bayern München ist.

Was wollen Sie in den nächsten vier Jahren politisch für Pforzheim erreichen – in welcher Funktion auch immer?

Wir müssen beim Ausbau der Westtangente und der A8 vorankommen und ich will weiterhin massiv Fördergelder für unsere Region (nicht nur für Pforzheim!) einwerben, so wie dies beim Breitbandausbau, dem Projekt Smart City, dem Haus der Jugend und zahlreichen anderen Vorhaben gelungen ist.

Ihr persönlicher Lieblingsplatz in Pforzheim oder im Enzkreis?

Bei mir daheim. Ansonsten schwer zu sagen: Welcher Stein ist schon in einem Mosaik am schönsten?

Wo sehen Sie den größten Brennpunkt in Pforzheim oder im Enzkreis?

Dort, wo wir Schwerpunkte von Kriminalität haben und deshalb Videoüberwachung dringend geboten ist. Hier sollten wir endlich von Städten wie Mannheim lernen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

„Warum Deutschland es besser macht – Ein bewundernder Blick von außen“ von John Kampfner, einem britischen Journalisten. Ein Buch für alle Pessimisten und diejenigen, die es nicht werden sollten.

Ihre liebste Serie?

Dazu schaue ich zu wenig Fernsehen.

Wie begrüßen Sie zurzeit ein Gegenüber: Nicken, Händeschütteln, Ellenbogen, Faustgruß…?

Mit der Hand auf‘s Herz oder unter unter uns Geimpften auch gerne wieder mit Händedruck.

Wie viel Prozent der Zweitstimmen kann Ihre Partei in Pforzheim holen?

Mit Optimismus, Zuversicht und Kampfeswillen sollten wir in der Region 30 Prozent mit einem dicken X erzielen.

Welches politische Problem sollte der Bundestag ganz schnell lösen?

Corona ist und bleibt ein Schicksalsschlag und so war es richtig, viel Geld in die Hand zu nehmen, um Arbeitsplätze zu erhalten, Selbstständige zu unterstützen und die betroffenen Teile unserer mittelständischen Wirtschaft über Wasser zu halten. Jetzt müssen wir aber schleunigst wieder zu ausgeglichenen Haushalten kommen, denn wir dürfen die Rückführung dieser Schulden nicht der jungen Generation überlassen. Das gebietet die Gerechtigkeit.

Was läuft politisch besonders gut in Deutschland?

Bei allen politischen Gegensätzen haben wir im Parlament eine gute und von Respekt getragene politische Streitkultur.

Wo verbringen Sie den Wahlabend?

Mit Parteifreunden, Mitstreitern und meiner Familie in Müssles Weinbar am Pforzheimer Leopoldsplatz.

Wählen Sie per Briefwahl oder im Wahllokal?

Im Wahllokal der Pforzheimer Nordstadtschule.

Ihre wichtigste Botschaft für die Wähler?

Im Gegensatz zu den anderen Bewerbern für das Direktmandat stehe ich nicht abgesichert auf einer Landesliste der Partei. Deshalb werbe ich um Ihre Erststimme, um die erfolgreiche Arbeit für unsere Region fortsetzen zu können. Zugleich bitte ich Sie um Ihre Zweitstimme für eine starke CDU, denn es steht für die Zukunft unseres Landes viel auf dem Spiel. Zuviel für Rot-Rot-Grün.

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