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Nach Steinwürfen auf die Straße

Mann beißt Polizistin in die Hand

Bei einer Festnahme hat ein 25-Jähriger Mann um sich gespuckt und sich in die Hand einer Polizeibeamtin verbissen. Diese wurde dabei verletzt.

Der Schriftzug „Polizei” ist auf der digitalen Anzeigenleiste auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei zu sehen. Foto: Jens Büttner/dpa

Eine Polizeibeamtin wurde am Sonntagmorgen bei einem Einsatz verletzt. Der Tatverdächtige hatte sich bei seiner Festnahme in Ihrer Hand verbissen

Um 10.45 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass eine männliche Person im Bereich des Schloßbergs Steine auf die Straße werfen würde. Dabei hatte einer der Steine offenbar nur knapp ein geparktes Auto verfehlt. Zudem sei der Mann verbal aggressiv und hätte einen Passanten beleidigt.

Nachdem die Polizeibeamten am Tatort eintrafen, war der Mann bereits verschwunden. Kurz darauf entdeckten die Beamten den Tatverdächtigen schließlich doch in einem Gebüsch im Bereich des Schloßbergs. Dieser reagierte aggressiv gegenüber der Polizei und versuchte einen Polizeihund zu schlagen.

Die Festnahme des Mannes war erst durch zwei Schläge mit dem Einsatzstock auf den Unterarm des Tatverädchtigen möglich. Dadurch konnten die Beamten den Mann zeitweise unter Kontrolle bringen und ihm Handschellen anlegen.

Als er daraufhin zum Streifenwagen gebracht wurde, begann der Mann sich erneut heftig zu wehren und um sich zu spucken. Während dieser Auseinandersetzung gelang es dem Mann in das Handgelenk einer Polizistin zu beißen. Er hatte sich so festgebissen, dass nur mit Gewalt die Hand der Beamtin aus dem Biss befreit werden konnte. Die Polizeibeamtin wurden dabei trotz getragener Handschuhe verletzt. Sie führte Ihren Dienst jedoch weiterhin fort.

Nach dem Eintreffen von Verstärkung legten die Einsatzkräfte dem 25-Jährigen Mann einen Spuckschutz an. Da er das selbstständige Gehen verweigerte und seinen Körper versteifte, musste er von den Beamten zu dem Dienstauto getragen werden. Der Mann wurde auf das Revier gebracht. Dort musste er eine Blutprobe abgeben. Ihn erwarten mehrere Anzeigen.

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