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Genehmigung erteilt

Grünes Licht für Impfstraße: Corona-Impfungen auf dem Pforzheimer Messplatz ab Januar

Nach langem Hin und Her können Marcus Mürle und Robin Stephan mit behördlicher Genehmigung am Testzentrum auf dem Pforzheimer Messplatz auch impfen. Starten soll die Impfstraße in der zweiten Januarwoche.

Karlo Speiser erhielt kürzlich auf dem Messplatz seine Immunisierung gegen Corona. Damals lief der Drive-In im Testbetrieb. Foto: Jürgen Müller

Jetzt ist sie endlich da: Die Betreiber des Testzentrums auf dem Messplatz haben nun die Genehmigung, eine oder mehrere Impfstraßen einrichten zu können. Dies teilte die Pressestelle des Landratsamts im Enzkreis am Mittwoch mit.

Damit dürfen Marcus Mürle und sein Kollege Robin Stephan den Dauerbetrieb starten. Deren Firma M&S Trading wird vom Pforzheimer Unternehmen Rutronik unterstützt.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären beide Firmen, noch einige Voraussetzungen dafür schaffen zu müssen.

Ab Januar rund 500 Impfungen am Tag auf dem Pforzheimer Messplatz

Voraussichtlich werde die Impfstraße auf dem Messplatz in der zweiten Januarwoche starten. Die Betreiber schätzen, rund 500 Impfungen am Tag verabreichen zu können. „Nach anfänglichen Unklarheiten darüber, ob und wann wir mit dem Dauerbetrieb starten können, freut es uns jetzt umso mehr, das Vertrauen vom Gesundheitsamt ausgesprochen bekommen zu haben“, erklärt Mürle.

Am Sonntagabend hatte das Sozialministerium in Stuttgart erklärt, auch ein Dritter könne eine Impfstation betreiben und die Vorgaben für eine Beauftragung definiert. Zuletzt prüfte das Gesundheitsamt Enzkreis, das auch für Pforzheim zuständig ist, und gab grünes Licht für einen Drive-In in Regelbetrieb, der das Pforzheimer Angebot erweitert.

Betreiber des Testzentrums auf dem Messplatz hing in der Luft

Laut der Ersten Landesbeamtin des Enzkreises Hilde Neidhardt sei man noch vor der Schließung der Kreisimpfzentren auf die Betreiber des Testzentrums am Messplatz zugegangen, um Möglichkeiten für eine Impfstraße auszuloten. Dieser habe sich für ein Modell entschieden, bei dem er vom Gesundheitsamt offiziell beauftragt wird, Impfungen durchzuführen.

Betreiber Mürle hatte mehrfach beklagt, in der Luft zu hängen, weil ihm nicht klar war, an welche Behörde er sich nun wenden sollte.

Laut Pressemitteilung des Enzkreises legt das Sozialministerium nun fest, dass Mürle und sein Kollege Stephan die Gesamtverantwortung für den Impfprozess übernehmen. Sie müssten belegen, dass sie dazu in der Lage sind und medizinische Standards ebenso einhalten wie rechtliche Vorschriften.

Zum Leistungsumfang gehören neben qualifiziertem Personal und der Bestellung des Impfstoff auch die Meldungen an das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Sicherung der Patienten-Unterlagen sowie die Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

Der Drive-In wird bald ebenso wie die anderen Stationen und die zahlreichen Impfaktionen zu finden sein unter www.enzkreis.de/coronaimpfung sowie auf www.pforzheim.de/impfen.

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