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KSC-Serie, Teil 6

Gedopt in die Bundesliga: Ex-KSC-Spieler Helmut Behr über harte Trainer und verbotene Mittelchen

Juli, 1978. Hamburg-Quickborn, das alte HSV-Trainingsgelände im Ochsenzoll. 14 Tage Trainingslager fernab vom Schuss. Kein Vergnügen. Helmut Behr hat nichts vergessen. „Sag mal, Helmut, trainiert ihr für die nächste Olympiade?“ Die Stimme seines feixenden Pfälzer Landsmannes Manfred Kaltz war es, die den keuchenden Behr daran erinnerte, wie gut es die HSV-Jungs um ihren Meister der Bananenflanken bei Branko Zebec hatten.

Ankündigung wahr gemacht: Helmut Behr (rechts) überwindet im Drittenrundenspiel des DFB-Pokals Borussia Mönchengladbach Torwart Wolfgang Kneib zum 1:0-Siegtor. Foto: Sportfoto Rudel/imago

Wenn ein Trainer die Peitsche erbarmungslos schwang, so war es Manfred Krafft beim KSC. Behr erinnert sich: „Wir begannen um halb zehn mit dem Training, der HSV fing auf dem Nebenplatz um zehn an. Die waren um viertel nach elf fertig und wir immer noch dabei, die Medizinbälle von einem Eck des Platzes ins andere zu tragen“.

Abends scheuchte Krafft die KSC-Kicker um den riesigen See hinter der Sportschule. Behr: „Ob es zwei oder drei Runden wurden, hing von seiner Tageslaune ab.“

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