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Schieber-Rufe nach 3:4

Nicht ganz leiser Abschied von der KSC-Haupttribüne

Die Abrissarbeiten an der 1993 eingeweihten Haupttribüne des Wildparkstadions sollen zum Monatswechsel beginnen. Werden die Zeitpläne eingehalten, war die Tribüne am Sonntagnachmittag beim 3:4 des KSC gegen Darmstadt letztmals in Teilbetrieb.

Christoph Kobald (KSC) nach dem Spiel und seiner gelb-roten Karte enttäuscht. Foto: Markus Gilliar/GES

Der mit Gelb-Rot des Feldes verwiesene Christoph Kobald verfolgte, was kam, hinter der Absperrung. Nicht viel später skandierten ein paar Dutzend Zuschauer „Schieber, Schieber“ von der Haupttribüne. Das war gegen 15.25 Uhr, als das Schiedsrichtergespann um den niedersächsischen Volkswirt Arne Aarnink die Szenerie in Richtung des rechten Marathontors verließ. Der umstrittene Handelfmeter, der die Partie zugunsten der Darmstädter entschied, hatte die rund 450 KSC-Fans aufgewühlt.

Bald darauf applaudierten einige unter ihnen den Spielern der Heimelf warmen Applaus der Anerkennung und des Trostes. In der Schlussphase eines irren Zweitligaspiels hatten Philipp Hofmann und Co nach den Kräften auch das Glück verlassen. Es war also kein ganz leiser Abschied von einem weiteren Monument der Anlage.

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