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Vor dem Finale

„The Voice“-Finalist Alessandro Pola über seine Chancen: „Es ist kein Ding der Unmöglichkeit“

Alessandro Pola aus Karlsruhe geht mit Rückendeckung von Familie, Frau und Fans ins Finale von „The Voice of Germany“. Macht er sich am Sonntag sein ganz persönliches Vorweihnachtsgeschenk?

Alessandro Pola bei seinem Auftritt im Halbfinale von „The Voice of Germany“. Foto: Claudius Pflug/ProSiebenSAT.1

„Ich musste erst einmal damit klarkommen, was passiert“, sagt der „The Voice“-Teilnehmer Alessandro Pola nach dem Einzug ins Finale der Fernsehshow. Nach seinem Auftritt am Sonntagabend ging es für ihn am Montag direkt ins Studio, wo er gemeinsam mit seinem Coach Michael Schulte dessen selbst geschriebenen Song aufnahm.

Das Lied ist auf Englisch und wird voraussichtlich „Don’t you worry“ heißen, sagt Pola im Gespräch mit den Badischen Neuesten Nachrichten. Warum voraussichtlich? Der Titel stand zu Wochenbeginn noch nicht final fest. Mit den Zeilen traf Schulte eindeutig den Geschmack des 30-jährigen Sängers. „Es ist immer schwierig, Lieder zu schreiben, hinter denen man auch steht“, sagt der Karlsruher „Aber Michael hat da einen super Song geschrieben.“

Am Final-Abend müssen die Kandidaten insgesamt drei Mal auftreten. Neben einem Coversong wird Pola zusammen mit Michael Schulte den selbst geschriebenen Song singen und mit dem niederländischen Sänger und Songschreiber Duncan Laurence wird er „Arcade“ performen. Dieses Lied kannte Pola, der ursprünglich aus der Pfalz kommt, nur aus dem Radio. „Ich freue mich sehr auf das Lied. Das ist ein Pop-Song, den ich abfeiere“, so der Lehrer.

Eltern und Freunde fiebern vorm Fernseher mit

Gefragt, wie er seine Chancen am Sonntag einschätzt, antwortet er: „Das Ergebnis beim Halbfinale war schon sehr gut. Es ist wahrscheinlich kein Ding der Unmöglichkeit.“ Pola betont im gleichen Atemzug, dass seine Mitstreiter alle auf einem sehr hohen Level sind und es jeder packen kann. „Wir sind alle jetzt schon Gewinner“, ergänzt der 30-Jährige, der von Familie und Freunden „Sandro“ genannt wird.

Der Karlsruher Alessandro Pola in einem bunten Shirt. Foto: privat

Von der Jury hört der Karlsruher immer, wie gelassen und ruhig er ist. „Ich versuche bei der Musik so professionell wie möglich zu sein“, erklärt Pola, der nach eigenen Angaben im Privaten eher nicht so ruhig ist. Bei den Auftritten sei er schon so entspannt, wie er wirke. Das habe von Runde zu Runde besser geklappt. In den „Blind Auditions“ habe er jedoch ganz schön weiche Knie gehabt und gezittert, gibt er zu.

Neben seiner Frau, seinem besten Freund und seinen Schülern werden auch Polas Eltern wieder vor dem Fernseher mitfiebern. Sie haben in Bad Bergzabern eine Eisdiele. „Früher waren immer alle Kinder in der Schule nett zu mir, weil sie dachten, sie bekommen eine Kugel Eis umsonst“, sagt der Sänger mit einem Augenzwinkern.

Natürlich habe er als Kind ganz viel Eis gegessen und auch, ebenso wie sein Bruder und seine Cousins fleißig in der Eisdiele mitgeholfen. Seine aktuelle Lieblingseissorte sei übrigens Pistazie.

Der Sänger Alessandro Pola aus Karlsruhe kommt bei „The Voice“ immer sehr entspannt rüber. Foto: Claudius Pflug/ProSiebenSAT.1

Großes Instagram-Wachstum lässt Pola nicht abheben

Von Auftritt zu Auftritt nahmen auch die Fans bei Instagram zu. Erst im März dieses Jahres hatte Pola sich überhaupt einen Account angelegt und mit etwa 200 Followern begonnen. „Am Abend der Blind Audition waren es 700 Follower, inzwischen etwa 13.000“, sagt der Musiker.

Er weiß, dass das heute ein wichtiger Social-Media-Kanal ist. Doch Pola selbst sieht sich nicht als der typische Instagrammer, sondern freut sich über ein gesundes, organisches Wachstum.

Ich möchte mir selbst und meiner Musik treu bleiben.
Alessandro Pola, Karlsruher Kandidat bei „The Voice of Germany“

„Ich möchte mir selbst und meiner Musik treu bleiben und betreibe den Kanal in erster Linie für die Musik“, erklärt er. Natürlich gibt es von ihm den ein oder anderen privaten Einblick für seine Fans.

Die Sängerin Yvonne Catterfeld folgt ihm seit den Battles bei Instagram. Sie schaut sich dort seine Beiträge an und gibt ihm Feedback. „Allein das ist Wahnsinn. Das ist nichts Selbstverständliches, dass sie meinem Account folgt und sich meine Dinge anschaut“, sagt der Karlsruher, der das nicht gedacht hätte.

Inzwischen hat er auch einen eigenen Fan-Kanal. Im Gegensatz zu seinen Mitstreitern sei dieser jedoch relativ spät ins Leben gerufen worden.

TV-Tipp

Das Finale von „The Voice of Germany“ wird am Sonntag, 20. Dezember, 20.15 Uhr bei SAT.1 gezeigt.

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