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Kaum noch Corona-Infizierte

Coronavirus im Landkreis Karlsruhe: Umgang mit Kliniken sorgt für Kritik

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Karlsruhe ist gering. Die finanzielle Unterstützung des Landes reicht nicht aus, die Folgen der Corona-Pandemie auszugleichen, besonders mit Blick auf die Kliniken.

Auf die Reise folgt der Corona-Test: Der Landkreis Karlsruhe appelliert an Sommerurlauber, um das Infektionsgeschehen auf dem derzeit niedrigen Stand zu halten. Foto: Britta Pedersen/dpa

Frei von Sorgen rund um die Corona-Pandemie ist der Landkreis Karlsruhe noch nicht. Zwar sind derzeit lediglich 25 Menschen mit dem Virus infiziert - eine geringe Zahl im Vergleich zum Frühjahr. Finanzielle Folgen und Unsicherheiten bleiben aber Thema.

„Wir befürchten schon, dass die erhöhte Reiseaktivität zu einem erneuten Infektionsgeschehen führt”, sagt Landrat Christoph Schnaudigel (CDU) zuletzt bei der Kreistagssitzung. Die wenigen Fälle, die man im Landkreis noch habe, seien größtenteils auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Die Auswirkung von Auslandsaufenthalten habe man schon im März beim großen Ausbruch der Pandemie zu spüren bekommen.

„Wenn wir auf die Infektionskurve schauen, sehen wir, dass sich das Infektionsgeschehen weiter verlangsamt”, sagt Schnaudigel. Einen kleinen Peak habe es zuletzt nach einem Treffen einer Freien Kirche gegeben. „Diejenigen die reisen wollen, haben das gute Recht dazu. Aber das ist mit einer gewissen Verantwortung verbunden”, sagt er.

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