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Massage, Duft oder Musik

Was tun, wenn das Baby nicht schlafen will? Ettlinger Mama gibt in einem Buch Tipps

Wenn das Baby so gar nicht schlafen will, kann das Eltern den letzten Nerv rauben. Jessica Ram aus Ettlingen hat das selbst erlebt und gehandelt: In einem Buch gibt sie Tipps.

Kostet Nerven: Ein Baby, das nicht einschlafen will. Eine Ettlinger Autorin hat aus eigenen Erfahrungen ein Buch mit Tipps für gutes Einschlafen verfasst. Foto: Christin Klose picture alliance/dpa/dpa-tmn

Schon kurz nach der Geburt ihrer kleinen Tochter war Jessica Ram mit den Nerven fertig. Die inzwischen zweifache Mutter aus Ettlingen erinnert sich nur zu gut an die erste Zeit mit dem heute drei Jahre alten Nachwuchs, der partout nicht schlafen wollte.

„Meine Tochter war kein klassisches Schrei-Baby, aber mit dem Schlafen hatte sie es einfach nicht“, sagt die junge Mutter rückblickend. Irgendwann ging sie quasi auf dem Zahnfleisch.

Ich war chronisch übermüdet.
Jessica Ram, Buchautorin

Den Alltag habe sie nur noch so halbwegs gemeistert, weil „ich chronisch übermüdet war“. Gute Ratschläge kamen von einer Hebamme. Weitere Tipps, wie man das Neugeborene zum Schlafen bringen könnte, hatten erfahrene Freundinnen parat.

Deren Tricks „habe ich förmlich aufgesogen und sie alle ausprobiert“, erinnert sich Ram.

Im Internet präsent: Autorin Jessica Ram hat das online-Buch: „Baby schläft!“ geschrieben. Foto: Heidi Schulte-Walter

Um nichts zu vergessen, begann sie, ihre Erfahrungen mit dieser und jener Einschlafhilfe, die erfolgversprechend war, aufzuschreiben. Was zunächst nicht mehr als ein paar Notizen waren, ist schließlich zu einem ganzen Buch geworden.

Oder sollte man besser sagen: zu einem Ratgeber? „Letzteres trifft es eher“, meint Jessica Ram, die eigentlich anders heißt, aber unter dem Autorennamen im Internet „Baby schläft! Meine Schlafrezepte“ auf der Plattform Books on Demand veröffentlicht hat.

Das Buch

Jessica Ram: „Baby schläft!“ kostet 10,99 Euro. Es ist erhältlich unter bnn.link/rM

Sie stellt darin insgesamt 30 verschiedene, bewährte Einschlafhilfen vor, die Eltern teilweise auch kombinieren, vor allem aber ad hoc abrufen können. „Es sind alles sanfte Hilfen, die auch bewirken, dass das Baby länger schläft oder gar durchschläft“, sagt Jessica Ram.

Mal gehe es um die richtige Massage, mal um den passenden Duft, mal um den „Zauber der Musik“. Ihre Schlafrezepte seien unterschiedlich zeitaufwendig. Das eine funktioniere praktisch wie auf Knopfdruck, beim anderen brauche man schon mal eine halbe Stunde Geduld.

Phase des Nicht-Schlafens nach fünf Monaten endgültig vorbei

Ram beantwortet in ihrem Buch auch Fragen, die sich jungen Eltern häufig stellen. Zum Beispiel: Wie finde ich den richtigen Zeitpunkt fürs Schlafengehen heraus? Was mache ich, wenn mein Kind den Schnuller nicht akzeptiert? Was kann ich tun, wenn ich selbst nicht mehr zur Ruhe komme?

Jessica Ram erinnert sich, dass bei ihrer Ältesten die Phase des Nicht-Schlafens dank der Tipps und Tricks nach etwa fünf Monaten endgültig vorbei war.

Ihre zweite Tochter, die seit acht Monaten auf der Welt ist, habe von Anfang an gut geschlafen – vielleicht auch, „weil ich da schon wusste, was zu tun ist“. Das habe der ganzen Familie Nerven gespart.

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