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Suche nach dem Täter

150.000 Euro Schaden: Diebe sprengen Geldautomat in Ettlinger Volksbank

In der Ettlinger Volksbankfiliale wurde ein Geldautomat gesprengt. Es ist nicht in der erste Fall dieser Art: in jüngster Zeit beschäftigten Sprengungen von Geldautomaten öfters die Polizei in der Region. Das Fluchtfahrzeug und die Täter wurden beobachtet.

Wand herausgesprengt: Bei der Explosion entstand in der Nacht auf Montag immenser Schaden an der Volksbank-Filiale in Ettlingen-West. Foto: Feuerwehr Ettlingen

Brachiale Automatenknacker haben in der Nacht auf Montag einen Geldautomaten in der Volksbankfiliale in Ettlingen gesprengt und massiven Schaden angerichtet. Die Polizei ermittelt und ist auf der Suche nach sachdienlichen Hinweisen, beobachtet wurde ein Fluchtfahrzeug.

Gegen 2 Uhr hörten Anwohner in Ettlingen-West einen lauten Knall. Wie die Feuerwehr berichtete, klaffte an der Fassade des Gebäudes in der Mörscher Straße ein großes Loch, als der Löschzug der Abteilung Ettlingen-Stadt kurze Zeit später mit sechs Fahrzeugen vor Ort eintraf.

Es rauchte lediglich noch, zu löschen war nicht mehr viel – von den Tätern war nach Angaben der Feuerwehr nichts mehr zu sehen.

Zeuge beobachtet die Täter vor der Ettlinger Bankfiliale

Ein Zeuge konnte jedoch zunächst zwei Männer vor der Bankfiliale beobachten, wovon einer die Eingangstür aufhebelte, berichtet die Polizei. Beide betraten demnach den Vorraum, kehrten gleich wieder zurück und Sekunden später erfolgte eine Detonation. Die Täter betraten laut Zeugenaussage erneut die Bankfiliale, während ein dritter Tatgenosse mit einem hochmotorisierten dunklen Auto vorfuhr.

Kurz darauf kehrten die beiden Haupttäter wohl zurück und stiegen in das bereitstehende Fluchtfahrzeug. Danach fuhr das Trio mit hoher Geschwindigkeit und ohne Licht in Richtung der Autobahn davon. Die noch während der Tat alarmierte Polizei habe umgehend eine großangelegte Fahndung unter Einsatz eines Hubschraubers eingeleitet. Allerdings fehle von den Tätern bislang jede Spur.

Polizei sucht nach einem PS-starken Fluchtfahrzeug

Bei dem Fluchtfahrzeug handelte es sich laut Zeuge möglicherweise um einen dunklen Audi des Typs RS3. Die Täter wurden als etwa 1,70 Meter groß beschrieben, maskiert und vollständig schwarz gekleidet.

Von der Feuerwehr wurde die Arbeit der Polizei in Nacht abgesichert und die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Allein der angerichtete Sachschaden liegt Schätzungen zufolge bei mindestens 150.000 Euro. Wie viel Geld erbeutet wurde, ist laut Volksbank noch unklar. Verletzt wurde bei der Sprengung niemand.

Wer hierzu sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei in Karlsruhe unter Telefon (0721) 666-5555 zu melden

Im Oktober gab es bereits einen ähnlichen Fall in Rheinau

Geldautomaten-Sprengungen beschäftigten in jüngster Zeit aber bereits öfter die Polizei. Zuletzt etwa in Rheinau im Ortenaukreis, wo am 12. Oktober ein Geldautomat an einem Sparkassen-Pavillon gesprengt wurde und das gesamte Bargeld erbeutet wurde. In der Regel sind die Täter kurz nach dem Knall schon verschwunden. In der Regel füllen die Täter die Automaten mit Gas, zünden dieses und die Explosion reißt alles in Stücke.

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