Skip to main content

Landesliga Mittelbaden

FV Ettlingenweier blickt nach unten

Der FV Ettlingenweier spielte in der jüngeren Vergangenheit immer eine gute Rolle in der Landesliga. Nach einem personellen Aderlass heißt das Saisonziel diesmal aber ausschließlich Klassenverbleib.

Trainer Patrick Tohn Foto: Oliver Hurst GES/Oliver Hurst

Der Umbruch beim FV Ettlingenweier verlief umfangreicher als erwartet. „Es sind mehr Spieler gegangen, als wir wollten“, sagt Trainer Patrick Tohn.

Aus dem Trainerduo Tohn/Patrick Anstett wurde das Trainerteam Tohn/Jannik Stroh, der als Co-Trainer neben dem Platz unterstützen wird.

„Im Verein hat sich ein bisschen was getan, wie immer ist es ein stetiger Wandel“, beschreibt der FVE-Coach. „In der Mannschaft, im Verein auch. Wir Sportverantwortlichen sagen, dass es echt viele für unsere Verhältnisse ist.“

Die Hälfte des Stammkaders muss ersetzt werden

Auf den Weggang des halben Stammteams um langjährige Weggefährten hat die neugebildete sportliche Leitung um Marius Rieger mit der Verpflichtung junger Talente reagiert, die allesamt Landesligapotenzial beweisen dürfen.

„Es sind langjährige Stützen gegangen, das war unschön. Damit ist auch Qualität für die Ansprüche der Landesliga nicht mehr da und sehr schwer zu ersetzen. Das war überraschend und auch enttäuschend“, erklärt Tohn den Verlauf über die Wochen und Monate vor dem Restart und Vorbereitungsbeginn.

Nachwuchsspieler sollen Erfahrung sammeln

Aus der personellen Not ob des Umbaus wird die Chance für die verpflichteten Nachwuchsspieler sowie mögliche interne Lösungen, im Ligaalltag Minuten auf dem Platz und damit Erfahrung zu sammeln. „Keiner ist älter als 22“, freut sich Tohn auf die Transfers und ein insgesamt verjüngtes Team.

In den Testspielen und im Verbandspokal bestand die Aufstellung des FVE aus einem Mix aus etablierten Führungsspielern und engagierten Neuverpflichtungen.

In der Landesliga erwartet die Ettlinger nach dem schweren Auftakt gegen Geheimfavorit VfB Bretten vor eigenem Publikum die Auswärtsaufgabe beim FC Nöttingen II, ehe die Englische Woche von einem spielfreien Sonntag abgerundet wird.

Nur der Klassenverbleib zählt

Die Erkenntnisse binnen vier Tagen sollen Tohn Aufschluss bringen, wohin sich Team und Gesamtverein sportlich bewegen. „Das Ziel ist kein Abstieg, das wird auf jeden Fall schwer genug dieses Jahr. Wenn wir nicht absteigen, sind alle heilfroh“, gibt der 38-jährige offen zu.

Die Ansprüche haben sich in Ettlingenweier verändert, die Pandemie zwang zu einem Umbau auf allen Ebenen. Tabellenplatz 14 wird in der kommenden Landesligaspielzeit für die Abstiegsrelegation qualifizieren, Stand jetzt wäre es ein Erfolg für die rundum veränderte Tohn-Elf.

In den Ergebnissen der Vorbereitung bestätigte das Team seine Bissigkeit aus den vergangenen Spielzeiten. Es gilt das Credo, schwer zu schlagen zu sein. „Darauf müssen wir zusammen aufbauen“, sagt Tohn.

Neuzugänge: Felix Kaptur, Nick Ledwina, Jestino Mufula, Vitalij Sikorskij (alle Spvgg Durlach-Aue), Tobias Aleksov, Khalid Aterkzi (beide SV Langensteinbach), Simon Reiß, Enkar Kasimjan (beide FC Nöttingen), Vincent Zengerle (FC Waldkirch/Südbaden), Felix Steiner (TSV Weiler).

Abgänge: Moritz Reichenbacher (SG Stupferich), David Pitz (TSV Auerbach), Max Frisch, Tobias Kraut (beide VfB Knielingen), Maximilian Bielmeier (TV Spöck), Leon Forcher (Sportfreunde Forchheim), Dennis Maric (FV Ettlingenweier).

nach oben Zurück zum Seitenanfang