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Nachfolger für Franz Masino

Termin für Bürgermeisterwahl steht fest: Am 8. Mai wird in Waldbronn gewählt

Jetzt steht der Termin für die Bürgermeisterwahl in Waldbronn fest: Es ist der 8. Mai. Der bisherige Bürgermeister Masino hört am 1. Juni auf.

Im Rathaus wird der Chefsessel frei: Um das Amt des Bürgermeisters in Waldbronn können sich Kandidaten ab dem 12. Februar bewerben. Foto: Klaus Müller

Nun können sich die Waldbronner darauf einstellen, wann sie bei der bevorstehenden Bürgermeisterwahl ihre Stimme abgeben dürfen. Am 8. Mai, natürlich ein Sonntag, soll der Nachfolger oder die Nachfolgerin vom noch amtierenden Bürgermeister Franz Masino (parteilos) gewählt werden. Auf den Termin hat sich der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung einstimmig geeinigt.

Erhält keiner der Kandidaten an diesem Wahltag die absolute Mehrheit (50 Prozent plus eine Stimme) steht am 29. Mai eine Neuwahl an. Auch darauf verständigte sich das Ratsgremium einträchtig.

Der bisherige Rathauschef Masino räumt zum 1. Juni seinen Schreibtisch. Er hört aus Altersgründen auf. Im Mai wird Masino 70 Jahre alt. Fast 13 Jahre stand er an der Spitze der Verwaltung. Im März 2017 wurde der vormalige SPD-Mann zum zweiten Mal in das Amt gewählt. Alle Fraktionssprecher zeigten durchaus Verständnis für die Entscheidung des Schultes.

Aber nicht nur die Waldbronner wissen nun – terminlich, versteht sich – wohin die Reise geht. Einstellen darauf können sich auch Bewerber um das Amt in der Gemeinde, die über 13.300 Einwohner zählt.

Bewerbungen ab dem 12. Februar

Die Bewerbungsfrist beginnt am 12. Februar. „Einen Tag nach der Veröffentlichung der Stellenausschreibung im baden-württembergischen Staatsanzeiger“, teilte Hauptamtsleiter Reinhold Bayer mit, der die Eckdaten der Bürgermeisterwahl vorstellte. Am 13. April um 18 Uhr läuft die Frist ab. Bis dahin muss die jeweilige Bewerbung im Rathaus eingegangen sein. Im Falle einer Neuwahl am 29. Mai endet die Bewerbungsfrist am 12. Mai um 12 Uhr.

Wie die Bewerber dann den Wahlkampf gestalten, bleibt zumeist ihnen überlassen. Eine erfahrungsgemäß äußerst wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung der Bürger spielen öffentliche Vorstellungsrunden. Ursprünglich schlug die Verwaltung eine Runde vor, und zwar am 29. April. Angesichts der Erfahrungen bei der Bürgermeisterwahl 2017 will der Gemeinderat – und das geschlossen – von diesem Prozedere abweichen.

Eben weil es damals nur eine Bewerbervorstellung (aller Kandidaten auf dem Podium) gab, platzte das Kurhaus sprichwörtlich aus allen Nähten. Das soll diesmal, so der einhellige Tenor im Gemeinderat, anders gehandhabt werden.

Vorgeschlagen wurden aus dem Gremium Vorstellungsrunden in allen drei Ortsteilen sowie ein Livestream mit den Kandidaten, einschließlich der Möglichkeit, dass die Bürger dann auch digital ihre Fragen stellen können. Genaue Details dazu will der Gemeinderat in seiner Februar-Sitzung beraten und beschließen.

Derzeit geht Hauptamtsleiter Bayer davon aus, dass die Bürgermeisterwahl die Gemeinde rund 35.000 Euro kosten dürfte. Dem Gemeindewahlausschuss gehören als Vorsitzender Bürgermeister Masino an, und als Beisitzer Roland Bächlein (CDU), Karola Keitel (Grüne) sowie Hubert Kuderer (Aktive Bürger).

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