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Stadionbau in Karlsruhe

Abriss der Haupttribüne verzögert sich: Warum deshalb im Wildpark jetzt nachts das Licht angeht

Im Karlsruher Wildpark geht es um Tore des KSC – und jetzt auch um Fledermäuse. Sie könnten sich ein Quartier in den Balken der Haupttribüne suchen, die jedoch abgerissen wird. Weil sich diese Arbeiten verzögern, geht nun nachts das Licht an.

Jetzt fallen die großen Dachträger: Im Wildpark läuft der Abriss der Haupttribüne. Der Kran lässt die über 18 Tonnen schweren Stahlteile auf den Boden schweben. Foto: Jörg Donecker

Der Abriss der Haupttribüne im Karlsruher Wildpark verzögert sich um etwa vier Wochen – und läuft damit auch noch im aus Naturschutzgründen eigentlich kritischen März. Damit Fledermäuse dann nicht mehr ins Dach dieses Stadionteils einziehen, hätte die komplette Konstruktion bis Ende Februar weg sein sollen.

„Vor allem die Kälte hat dazu beigetragen, dass dieses Datum nicht eingehalten werden kann“, erklärt der für die Bauüberwachung zuständige Frank Nenninger.

Doch Nenninger betont: Die Fledermaus bremst die Bauarbeiten nicht aus. „Wir haben uns mit dem Umweltamt darauf geeinigt, dass in der Dunkelheit Strahler angehen.“ Die lichtscheuen, nachtaktiven Säugetiere würden somit von den verbliebenen Balken ferngehalten.

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