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„I hätt do mol e Frog“

Was mit den Karpfen im Karlsruher Stadtgartensee im Winter passiert

Werden die Karpfen im Stadtgartensee eigentlich in ein separates Winterlager übergesiedelt? Diese Frage stellt BNN-Leser Jürgen Bensching. Mehrere tausend Exemplare der Fische leben am Fuße des Lauterbergs in Karlsruhe.

Attraktion: Die Karpfen im Stadtgartensee sind zutraulich und von beeindruckendem Format. Auch im Winter bleiben sie im See. Foto: Jörg Donecker

Wenn Affen, Papageien oder Seehunde die lautstarken Publikumsmagneten des zoologischen Gartens sind, dann sind die Karpfen im Gondoletta-See des Stadtgartens die stillen Stars. Die bauchigen Süßwasserfische sind als besonders zutraulich bekannt und lassen sich gar streicheln. Karpfen mögen’s eigentlich nicht über die Maßen kalt, und das stellt BNN-Leser Jürgen Bensching vor ein Rätsel. „Wo überwintern die zahlreichen dicken Karpfen, die in den Sommermonaten im Stadtgartensee schwimmen?“. Unter der BNN-Rubrik „I hätt do mol e Frog“ hat er sich in dieser Sache an seine Tageszeitung gewandt.

Der Lebensraum der städtischen Karpfen im Stadtgarten ist luxuriös: 21.500 Kubikmeter Wasser stehen ihnen zur Verfügung. Und weil es im gepflegten Stadtgartengewässer auch unerwartet tiefe Stellen gibt, können die charakteristischen Fische gut überwintern. „Selbst bei starkem Frost und unter dickem Eis können sie sich dort zurückziehen“, erklärt Zoosprecher Timo Deible. Die Mutmaßung von Jürgen Bensching, wonach die Fische mitunter andernorts überwintern, ist dennoch nicht völlig falsch.

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