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Aktion für Durlachs kleine Läden und Gastronomie

Gutscheine sollen die Vielfalt in der Durlacher Altstadt retten

Eine Solidaritätsaktion für Gastronomen und kleinere Händler in Durlach starten Kommunalpolitiker, Stadtamt und ansässige Unternehmer. Parallel kündigen Ladeninhaberinnen an, am Samstag vorm Durlacher Rathaus Mahnwache zu halten.

Eine Welt für sich: In der Durlacher Altstadt liegt alles dicht beieinander. Viele kleinere Läden, Cafés und Restaurants stehen jetzt aber im zweiten Lockdown mit dem Rücken zur Wand. Eine solidarische Gutscheinaktion soll helfen. Foto: Peter Sandbiller

„Optimismus reicht nicht mehr, jetzt geht’s ums Überleben“, sagt Meike Eberstadt. Sie führt einen der kleinen Läden, die typisch sind für die Durlacher Mitte. Doch aus ihrem Kräuterladen bei der Friedrichschule blickt die Mutter eines Zweijährigen jetzt schon auf zwei leerstehende Geschäfte. „Wenn wir nicht aufstehen, tut sich nichts. Wir müssen laut werden“, sagt sie.

Rote Plakate mit Alarmbotschaft sind an mindestens 20 betroffene Durlacher Einzelhändler verteilt. Eine Mahnwache steht für Samstag an: Im Anschluss an den Wochenmarkt sitzen von 14.30 bis 16.30 Uhr Ladeninhaber und Beschäftigte still und mit Abstand auf Klappstühlen vor dem Durlacher Rathaus. Ihre Botschaft: „Ohne uns stirbt Durlach!“

„Die Lage ist wirklich ernst“, bestätigt Durlachs Ortsvorsteherin Alexandra Ries. Kleine und mittlere Läden, Cafés und Restaurants, aber auch Künstler und Ateliers stünden unter enormem Druck. Die Durlacher Altstadt, „unser Herz“, möchte sie sich nicht ohne diese Vielfalt vorstellen, sagt Ries: „Das ist unverzichtbar für unser Miteinander.“

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