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Fahrausbildung hat sich über die Jahrzehnte verändert

War die Führerscheinprüfung früher einfacher? Das sagen Experten

Die Durchfallquoten bei Führerscheinprüfungen steigen seit Jahren. Liegt das wirklich an immer mehr Regeln und strengeren Prüfern? Nachgefragt beim Fahrlehrerverband und dem ADAC.

Ein Tablet stellt Fahranfängern zufällig ausgewählte Prüfungsfragen: Das Auswendiglernen der immer gleichen Papierbögen gehört der Vergangenheit an. Foto: Rake Hora

An seine eigene Fahrprüfung vor mehr als 30 Jahren kann sich Thomas Hätty noch gut erinnern. Etwa zehn Minuten lang stellte er seine Fähigkeiten am Steuer unter Beweis, dann war der Prüfer zufrieden. Auch die Theorieprüfung ging Hätty, heute Leiter des Bereichs Verkehr und Technik beim ADAC Nordbaden, leicht von der Hand – und nicht nur ihm. „Früher konnte man mit fleißigem Üben der Bögen die Antworten auswendig lernen“, sagt Hätty. „Das war einfacher als heute.“

Wer nämlich heute zur theoretischen Führerscheinprüfung antritt, der wird nicht mehr mit den immer gleichen Bögen und identischen Abbildungen konfrontiert. Stattdessen bekommt er Fragen mit variierenden Bildern in einer zufälligen Reihenfolge sowie Videosequenzen – und muss sich spontan in verschiedene Verkehrssituationen hineinversetzen. Die Fragen dazu erscheinen erst nach dem Ansehen der Videos. „Da muss man sich mit der Materie schon gut beschäftigen“, sagt Verkehrsexperte Hätty.

Über die Jahrzehnte kamen neue Regeln und Themengebiete zur Fahrausbildung hinzu

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