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Neues Glücksspielgesetz

Viele Karlsruher Spielhallen bleiben auch nach dem Ende der Übergangsfrist offen

In der Karlsruher Innenstadt wird es künftig statt 40 Spielhallen wohl nur noch sechs geben. Der Rest muss nach städtischer Anordnung schließen. Wer weiter öffnen darf, darüber wird vermutlich noch einige Zeit vor Gericht gestritten.

In der Kaiserstraße vor dem Karlsruher Institut (KIT) sind es nur wenige Meter zwischen zwei Spielhallen. Trotzdem sind beide aktuell noch offen. Foto: Jörg Donecker

Zwischen zwei Spielhallen muss seit dem 1. Juli eine Entfernung von 500 Metern Luftlinie liegen. Theoretisch. Die Praxis sieht noch vollkommen anders aus. Wer durch die Karlsruher City spaziert, den locken teils Tür an Tür leuchtende Schilder, die auf geöffnete Spielhallen hinweisen.

Die Stadt hinkt mit der Umsetzung des 2012 beschlossenen Landesglücksspielgesetzes hinterher, dessen Übergangsfrist eigentlich zur Jahresmitte endete. Doch selbst wenn die Behörde entschieden hat, machen vermutlich viele Betreiber erst einmal nicht dicht.

Es droht eine juristische Schlammschlacht innerhalb der Branche, die sich über Monate oder sogar Jahre hinziehen könnte.

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