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Der Egoist am Beckenrand

Karlsruhes Bäderchef Sternagel beklagt Missachtung der Corona-Regeln

Eigentlich haben es die Karlsruher Schwimmer fein: Alle Hallenbäder sind offen – was zum Beispiel in Stuttgart ganz anders aussieht. Doch einige Gäste wollen sich nicht an die Corona-Regeln halten, beklagt Bäderchef Oliver Sternagel. Er warnt: Wenn das so bleibt, müsse er die Zahl er zugelassenen Gäste deutlich reduzieren.

Klare Ansage: Schon auf dem Weg ins Fächerbad werden die Corona-Regeln erklärt – an die sich doch nicht jeder halten will. Foto: Jörg Donecker

Egoismus, Rücksichtslosigkeit: Oliver Sternagel findet klare Worte, wenn es um das Verhalten einiger Schwimmer geht. Und der Bäderchef warnt: „Wenn das so weiter geht, werden wir bald die zulässigen Besucherzahlen pro Bad deutlich reduzieren müssen.“ Selbst Bäderschließungen seien in der letzten Konsequenz denkbar.

„Wir beobachten ein Auftreten, als ob es Corona nicht gäbe“, sagt Sternagel. Abstände würden nicht eingehalten, es gebe Beschwerden über die im Eingangsbereich bestehende Maskenpflicht. „Und wenn schon die maximal drei zulässigen Gäste in einer Umkleide sind, drängt sich der vierte noch rein“, berichtet der Bäderchef.

Er sieht, dass seine Mitarbeiter in der Folge organisatorisch und personaltechnisch an Grenzen kommen. „Es gibt den Faktor Mensch. Jeder hat eine Eigenverantwortung“, sagt Sternagel. Er stand landesweit an der Spitze, als nach dem Lockdown Bäder wieder öffnen konnten. „Am ersten möglichen Tag haben wir wieder aufgemacht.“

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