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Tauziehen um den Lernort

Für die Familie des siebenjährigen Maximilian mit Trisomie 21 ist der Weg zur Inklusion plötzlich steinig

Nur noch wenige Tage, dann wird der siebenjährige Maximilian Zerbe eingeschult. Doch ob er dann in Palmbach zu Fuß loslaufen kann oder Fahrschüler wird? Die Eltern setzen sich wohl nach Monaten vergeblichen Bemühens doch noch durch mit ihrem Wunsch, dass ihr Sohn vor Ort in die Grundschule gehen darf.

Zusammenhalt: In Palmbach sind Susanne und Clemens Zerbe, der siebenjährige Sohn Maximilian mit Trisomie 21 und die zwölfjährige Tochter Johanna zuhause. Foto: Jörg Donecker

Zwei Jahre war Maximilian Zerbe alt, als seine Familie an den grünen Rand von Palmbach zog. Ein paar Monate später kam der Junge mit Trisomie 21 in die Kindertagesstätte. Stolz hat er dort zuletzt zu den „Großen” gezählt und freut sich nun mächtig darauf, bald mit den Freunden in die örtliche Heinz-Barth-Schule zu gehen.

Doch seine Eltern Susanne und Clemens Zerbe und die große Schwester Johanna wissen: Ob es so kommt, ist noch fraglich. Denn das Staatliche Schulamt Karlsruhe hat gegen den erklärten Willen der Eltern bestimmt, dass Maximilian in Wolfartsweier eingeschult werden soll.

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