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Sie wollten Müll zu Gold spinnen

Karlsruhes Thermoselect-Desaster: Die Geschichte einer Selbstüberschätzung

Sie war der leuchtende Stern am Himmel der Müllverbrennung. Jetzt ist die Karlsruher Thermoselect-Anlage ein Fall für den Schrotthändler. Über 15 Jahre nach dem „Thermo-Defekt-Desaster” sprechen Macher und Entscheider von damals erstmals öffentlich.
8 Minuten

Sie sollte der Ferrari sein unter den Müllverbrennungsanlagen. Doch sie wurde ein Exempel für Größenwahn und Selbstüberschätzung. Seit 20 Jahren rätselt man in Nordbaden, was ging schief beim großen Thermoselect-Projekt? Jetzt endlich plaudern Macher von einst aus dem Nähkästchen. Bei der EnBW denkt man erstmals daran, die ganze Geschichte abzuschließen.

Noch heute ist sie ein strahlender Edelstein im grauen Industrie-Kies des Karlsruher Rheinhafens. Weithin leuchtet das Ferrari-Rot eines der größten Wirtschafts-Desaster in Baden.

Karlsruhes Thermoselect-Anlage ist die wahrscheinlich schönste Industrie-Ruine der Welt. Allein 167 Millionen Euro investierte die Energie Baden-Württemberg (EnBW) und ihre Vorgängerin, das Badenwerk in den Bau der Anlage.

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