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I hätt do mol e Frog

Was machen eigentlich die Karlsruher Ortsvorsteher?

Acht Karlsruher Stadtteile genießen besondere Privilegien. Viele Aufgaben, die zu Zeiten der Eigenständigkeit die Bürgermeister hatten, haben Ortsvorsteher übernommen. Aber welche sind das überhaupt?

Im Gespräch: BNN-Leser Siegfried Birkle (links) lässt sich vom Wettersbacher Verwaltungschef Rainer Frank erklären, wie der Alltag im Leben eines Ortsvorstehers aussieht. Foto: jodo

Wer in den Karlsruher Stadtteilen nach dem Chef im Ort fragt, dürfte ganz unterschiedliche Antworten bekommen. Rund um die Kernstadt hat wohl Oberbürgermeister Frank Mentrup die Nase vorn. In den Bergdörfern, in Neureut, Durlach oder Grötzingen könnten ganz andere Namen fallen.

In acht Karlsruher Stadtteilen haben Ortsvorsteher das Zepter als offizielle Stellvertreter des Stadtoberhaupts in der Hand. So weit, so vage. Aber „was sind die Aufgaben eines Ortsvorstehers?”, fragt BNN-Leser Siegfried Birkle deshalb die Lokalredaktion in der Reihe „I hätt do mol e Frog”.

Arbeit basiert auf drei Säulen

Ein Blick in die Gemeindeordnung des Landes Baden-Württemberg bringt lediglich eine formal-juristische Antwort. „Der Ortsvorsteher vertritt den Bürgermeister (...) ständig bei dem Vollzug der Beschlüsse des Ortschaftsrats und bei der Leitung der örtlichen Verwaltung”, heißt es dort in Paragraf 71. Außerdem dürfe er mit beratender Stimme an Verhandlungen des Gemeinderats teilnehmen.

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