Skip to main content

Einzelhandel in den Stadtteilen

Wie überleben die kleinen Geschäfte in Karlsruhe?

In den Karlsruher Stadtteilen sind in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr kleine Läden aus dem Stadtbild verschwunden. Wer weiter macht, kann nicht immer davon leben. Für andere ist die Lage abseits großer Einkaufszonen sogar von Vorteil.

Fast in der Wohnung: Die zwei Räume des Daxlander Teelädles sind über eine Zwischentür direkt mit der Wohnung von Birgit und Michael Grünwedel verbunden. Der Laden läuft im Nebenerwerb. Foto: jodo

Verrät die Klingel, dass ein Kunde das Daxlander Teelädle betritt, geht Michael Grünwedel aus seiner Küche direkt in den Verkaufsraum. Vor 16 Jahren hat er mit seiner Frau ein Haus in der Pfalzstraße gekauft, Ladenfläche inklusive. „Hätte sich das nicht zufällig ergeben, wären wir heute ganz normale Arbeitnehmer“, sagt er.

Weil die Chance da war, machten die beiden Hobby-Teetrinker kurzerhand ihren eigenen Laden auf. Seinen Job hat Grünwedel trotzdem behalten. Allein vom Geld, das der Laden abwirft, könnte die Familie nicht leben. Aus dem Stadtbild sind in den vergangenen Jahrzehnten vor allem in den Stadtteilen viele kleine Geschäfte verschwunden.

Wer noch am Ball bleibt, braucht oft eine gehörige Portion Idealismus. Der ein oder andere mietet sich aber mittlerweile wieder ganz gezielt abseits der Einkaufsmeilen ein.

Weiterlesen? Registrieren!

  • Zugriff auf alle Inhalte von BNN+
  • Kostenlos bis Jahresende, kein automatisches Abo
  • Weniger Werbung
Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang