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In Tokio am Start

Karlsruher Kanute Fazloula paddelt zwischen zwei Welten bis zu Olympia

Saeid Fazloula mag persische Musik – und Deutschrap. Irgendwie typisch für den Kanuten der Rheinbrüder Karlsruhe, der in Deutschland längst heimisch ist, sich seine iranischen Wurzeln aber dennoch bewahrt hat.

In Karlsruhe zu Hause: Der aus dem Iran geflüchtete Saeid Fazloula von den Rheinbrüdern, hier auf dem Platz der Grundrechte, hat längst eine neue Heimat gefunden. Foto: Helge Prang/GES

Wenn es um Musik geht, ist Saeid Fazloula kein Freund der leisen Töne. Der Soundtrack für einen guten Tag muss bei dem jungen Mann vor allem eines sein: „sehr, sehr laut“. Persische Musik dröhnt regelmäßig aus Fazloulas Kopfhörer, aber auch deutscher Hip-Hop.

Irgendwie typisch für den 28 Jahre alten Kanuten, der gewissermaßen zwischen zwei Welten wandelt. Sein zweites Leben ist ihm längst nicht mehr fremd: Er spricht fließend Deutsch, hat sich an die deutsche Küche, an Wurstbrote zum Abendessen, gewöhnt, genauso wie an Briefe vom Amt mit seitenlangen Formularen.

„In Deutschland funktioniert eben alles mit Regeln“, sagt Fazloula, während er an einem verregneten Sommertag im Kraftraum des Rheinbrüder-Trainingszentrums sitzt. Er ergänzt: „Ich bin aber auch Iraner und mache manchmal mein Ding.“

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