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Nur Wärme-Potenzial unumstritten

Bis zu elf Geothermie-Projekte am Oberrhein geplant: Bürgerinitiative betont Angst vor Erdbeben

Für Geothermie gibt es am Oberrhein ein großes Potenzial, sagen Wissenschaftler. Das möchte ein Betreiber mit mehreren Anlagen nutzen. Doch vor Ort gibt es Widerstand – und Unmut über einen Vergleich mit der Straßenbahn.

Verärgert weiter die Bürger: Das Geothermie-Kraftwerk im elsässischen Vendenheim ist seit Anfang Dezember still gelegt. Die Frage, wer für eventuelle Erdbebenschäden aufkommt, ist auf deutscher Seite völlig offen. Foto: Frederick Florin/AFP

Bei Bürgerveranstaltungen zur Geothermie kann es am Mikrofon mal lauter werden. Auch digital ist es ein emotionales Thema. Als Wissenschaftler und Experten aus Unternehmen am Dienstagabend in einem Online-Format über Geothermie am Oberrhein sprachen, kommentierte der Vertreter einer Bürgerinitiative: „Für mich leider eine reine Lobby-Veranstaltung der Branche!“ Ein anderer Zuschauer entgegnete, aus Sicht der Bürgerinitiative sei doch jede sachliche Informationsveranstaltung eine Lobbyveranstaltung.

Wurden Elsässer Erdbeben durch Geothermie verursacht?

Die Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg sieht sich als Verbindung zwischen Politik, Wissenschaft, Unternehmen und Bürgern. Die vom Land geförderten Netzwerker ließen an jenem Abend Experten erklären, warum es gerade am Oberrheingraben gute Chancen für Geothermie gibt.

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