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Karlsruher Apotheker geben Medikamente zur Sicherheit nicht an Kinder aus

Wenn es um Medikamente geht, gehören Beratung und Sicherheit dazu. Die Mitglieder der GRUPPE KARLSRUHER APOTHEKER e.V. empfehlen deshalb, Arzneimittel nicht durch Kinder abholen zu lassen und im Notfall den Apothekenbotendienst zu nutzen.

Kinder sind in den Karlsruher Apotheken herzlich willkommen. Aber wenn es um das Abholen von Medikamenten geht, sollten zur Sicherheit Erwachsene im Auftrag des Patienten vorbeikommen. Foto: pix4U/Adobe Stock

Die Apotheker und Apothekerinnen der GRUPPE KARLSRUHER APOTHEKER e.V. wissen ganz genau, warum sie auf Selbstbedienung bei Arzneimitteln verzichten. Die erfahrenen Experten kennen nämlich die Wirkungen und Gefahren auch bei scheinbar „harmlosen“ Medikamenten und wissen auch weit mehr über Medizin, als das, was auf dem Preisetikett steht.

Im Gegensatz zu einem einladenden Verkaufsregal in anderen Branchen können Apotheker und Apothekerinnen Patienten vor bestimmten Arzneimitteln warnen und vom Kauf abraten. Mit der nötigen Ausbildung, Sachkunde und Erfahrung können sie genau erkennen, ob der Kunde besser zu einem Arzt gehen sollte, anstatt es mit einem Arzneimittel selbst zu versuchen. Das geht aber nur, wenn sie den Patienten von Angesicht zu Angesicht beraten können.

Zum Schutz der Kinder: Medikamente nur durch Erwachsene abholen lassen

Um mögliche Arzneimittelrisiken zu senken, bitten die Mitglieder der GRUPPE KARLSRUHER APOTHEKER e.V. alle Eltern und Erwachsene darum, ihre Medikamente nach Möglichkeit selbst in den Apotheken abzuholen, einen Erwachsenen damit zu beauftragen oder einem Kind zumindest eine Mitteilung mitzugeben.

Auch damit eine umfassende Beratung und Auskunft rund um die Dosierung sowie potenzielle Nebenwirkungen möglich ist, sollten nur Erwachsene Medikamente für andere Personen abholen. Foto: Peter Atkins/Adobe Stock

Aus Gründen der Arzneimittelsicherheit geben die erfahrenen Karlsruher Apotheker nur ungern Medikamente an Kinder ab. Denn es lässt sich nur schwer nachprüfen, ob das Kind die Arzneimittel wirklich im Auftrag eines Erwachsenen, beziehungsweise für einen Erwachsenen holt, oder ob es die Medikamente selbst einzunehmen gedenkt.

Denn so lässt sich nicht gewährleisten, dass wichtige Informationen, wie Einnahmehinweise oder Nebenwirkungen richtig verstanden und weitergegeben werden. Arzneimittel, die für Erwachsene bestimmt sind, können dem kindlichen Organismus schaden, auch wenn eventuell nur eine niedrige Dosis eingenommen wird.

Im Notfall einfach bestellen und durch den Botendienst liefern lassen

Für den Fall, dass man vielleicht einmal auf sich alleine gestellt, bettlägerig oder gehbehindert ist oder aus einem anderen Grund das Medikament weder selbst abholen noch abholen lassen kann, so besteht die Möglichkeit, seine Bestellung bei den Mitgliedern der GRUPPE KARLSRUHER APOTHEKER e.V. telefonisch, per E-Mail oder App aufzugeben. Der Apothekenbotendienst bringt dem Kunden dann das benötigte Arzneimittel direkt nach Hause.

Die Apothekerinnen und Apotheker der GRUPPE KARLSRUHER APOTHEKER e.V. helfen gerne bei Ihrer Arzneimittelversorgung in den Apotheken und auch zu Hause, ohne den Schutz ihrer Kinder zu gefährden.

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