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Letztes Spiel des Jahres

Nach der Niederlage gegen Fürth will der KSC jetzt Kräfte bündeln

Nach der herben 1:5-Niederlage zuhause im Wildpark gegen Greuther Fürth heißt es für die Kicker vom Karlsruher SC jetzt: Aufstehen und weitermachen. Und Kräfte sammeln für das letzte Spiel des Jahres 2019: Am Freitag geht es gegen den Tabellenvorletzten SV Wehen Wiesbaden.

Das Tor zum 1:1 Ausgleich: Philipp Hofmann vom KSC im Zweikampf mit Mergim Mavraj (Fuerth). Foto: GES/Helge Prang

Dominik Kother wird sich an sein erstes Fußballspiel in der Zweiten Liga lange erinnern. Dabei war seine Premiere im Match gegen die Spvgg Greuther Fürth von kurzer Dauer. Drei Minuten und ein paar Sekunden waren aber ausreichend, damit der 19-Jährige am Samstag zu ersten Ballkontakten kam und den unschönen Schlusspunkt einer verkorksten Heimpartie mit dem Karlsruher SC auf dem Rasen miterlebte: Der knapp ein Jahr jüngere Joker Jamie Leweling schweißte einen Kunstschuss in Benjamin Uphoffs Torwinkel, womit die 1:5-Niederlage besiegelt war.

"Das war schlecht, einfach nur schlecht"

„Das war schlecht, einfach nur schlecht“, ärgerte sich Oliver Kreuzer, Geschäftsführer Sport, über die Gesamtleistung des Teams. Da sich daran aber nichts mehr ändern ließ, forderte Kreuzer für das letzte Spiel des Jahres, am Freitag (18.30 Uhr) gegen den ohne seinen gesperrten Torjäger Manuel Schäffler antretenden Tabellenvorletzten SV Wehen Wiesbaden, „eine Reaktion“ ein. „Wir sind nach Rückschlägen immer wieder aufgestanden, das erwarte ich mir auch diesmal“.

Damit suchte der Manager die Hoffnung dort, wo sie auch der Cheftrainer Alois Schwartz und eine Reihe von Verlierern fanden. „Wir müssen das jetzt aufarbeiten und die Woche hart trainieren und dann mit einem anderen Gesicht ins letzte Heimspiel gehen“, postulierte Manuel Stiefler, der selbstkritisch anmerkte, dass er wie alle einen gebrauchten Tag hatte.

Ich sehe nicht nur das eine Spiel,
sondern ich sehe alle 17Trainer Alois Schwartz

sondern ich sehe alle 17

Von anderen Clubs wie Hannover 96, FC St. Pauli, 1. FC Nürnberg oder Dynamo Dresden, die hinter ihren Zielen und dem KSC stehen, ist das zu erwarten. „Dass wir nicht auf Rosen gebettet sind, wisst ihr vielleicht besser als ich“, hatte Schwartz am Samstag in Richtung der Medienvertreter geäußert, um zu erklären, dass es neben der schwierigen Marktlage wie immer auch aufs Wirtschaftliche ankommt.

Mehrere unzufriedene Spieler im Kader

Manch einer aus dem KSC-Kader mag sich vielleicht verändern, kleinere Spielräume könnte das aufreißen. Justin Möbius, Saliou Sané, Martin Röser und Janis Hanek zählen zu den Spielern, die unzufrieden sind. Marco Djuricin und Lukas Grozurek tendenziell auch. Kyoung-Rok Chois Kreuzbandriss hat die Ausgangslage aber leicht verändert , womit deren Fokus auf den zweiten Anlauf mit Beginn der Vorbereitung nach dem Jahreswechsel liegen dürfte.

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